Neuerscheinung: Buch zur männerbezogenen Suizidprävention

Den Problemen ein Ende setzen – nicht dem Leben!
Suizidrisiko und Suizidprävention bei Männern

Das Thema Suizid bei Männern forciert anzugehen war eine zentrale Handlungsempfehlung aus dem Männergesundheitsbericht Baden-Württemberg 2015. Angebote der Suizidprävention und Krisenberatung müssen so weiterentwickelt werden, dass Männer besser als bisher erreicht, geschützt, in ihren sozialen Bezügen gestärkt, „im Leben gehalten“ werden.

Im Projekt „Männerbezogene Suizidprävention“ (2020 – 2021) wurden dazu Erfahrungen guter, gelingender Praxis in der männerbezogenen Prävention und Beratung aufbereitet. Die bessere Erreichung von Männern wurde dann zusammen mit den Projektpartnern in zahlreichen Fachgesprächen, bei Veranstaltungen für Fachkräfte und Öffentlichkeit sowie in unterschiedlichen Praxiszusammenhängen angegangen und in ersten Schritten umgesetzt.

Diese Broschüre zur männerbezogenen Suizidprävention enthält wichtige Basisinformationen, sie bündelt die Projekterfahrungen und unterstützt Fachkräfte darin, sich Männern im Kontext von Krisenberatung und Suizidprävention erfolgreich zuzuwenden.

Den Problemen ein Ende setzen – nicht dem Leben! Suizidrisiko und Suizidprävention bei Männern
Projekt „Familien stärken durch männerbezoegne Suizidprävention“
Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg (komm b-w)

Download „Männerbezogene Suizidprävention“

„Mann, beweg dich!“ – Männergesundheitswoche 13.-19.06.22

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bitten Sie um Aufmerksamkeit für unser Konzept für die Männergesundheitswoche 2022. Wir freuen uns, wenn das Thema Männergesundheit stärkere Berücksichtigung bei der Umsetzung von Präventionskonzepten oder bei Aktivitäten im Rahmen von Gender-Gleichheit erfährt. Resonanz findet unser Konzeptes u.a. beim Modellprojekt „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ (Gesundheit Berlin-Brandenburg) oder beim „Healthy-City-Netzwerk“ der WHO, das in vielen Kommunen in Deutschland aktiv ist.

Das Konzept enthält zwei Varianten:

  1. „Abwechslungsreiches Wochenprogramm“
  2. „Aktionstage aus dem Aktionskalender 2022“

Jetzt geht es darum, auf Ebene der Netzwerke und Kommunen die Organisation von Aktivitäten anzukurbeln, damit wir ein weiteres positives Ergebnis zur Verbesserung von Männergesundheit erzielen können. Wir hoffen, dass sich auch Krankenkassen, Betriebe und Berufsschulen finden, die sich unserem Konzept anschließen und Aktionen für Männergesundheit organisieren.

Mit freundlichen Grüßen

OMR Prof. Dr. sc. med. Doris Bardehle
Stiftung Männergesundheit | Koordinatorin des Wissenschaftlichen Beirates
Mitglied des Kuratoriums von GAMH – Global Action on Men’s Health
Leipziger Straße 116 | DE-10117 Berlin
bardehle@stiftung-maennergesundheit.de | www.stiftung-maennergesundheit.de | +49 (0) 30 652 126-120

Gründung AK Jungen- und Männergesundheit der Stadt Stuttgart am 17.03.22

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleg*innen, liebe Kooperationpartner*innen,

für Donnerstag, den 17. März 2022 planen wir die Gründung des Arbeitskreises Jungen- und Männergesundheit der Stadt Stuttgart. Wir möchten gemeinsam überlegen, in welcher Form der Arbeitskreis Gestalt annehmen und produktiv zu den wichtigen Themen der Jungen- und Männergesundheit arbeiten kann.

Gerne möchten wir die Kick-Off Veranstaltung in Präsenz durchführen. Auch wenn die Pandemielage noch nicht ganz überstanden ist, blicken wir optimistisch in die Zukunft und denken, dass eine Präsenzveranstaltung im März 2022 mit entsprechenden AHA-Regeln und 3G möglich sein wird.

Kick-Off Veranstaltung Arbeitskreis Jungen- und Männergesundheit Stuttgart
Donnerstag, 17. März 2022, 14 – 17 Uhr
Weissenburg e.V. – Zentrum LSBTTIQ Stuttgart | Weißenburgstraße 28 A | 70180 Stuttgart

Alle weiteren Informationen mit Tagesordnung werden zeitnah übermittelt werden. Bitte geben Sie uns für die weitere Planung des Tages eine Rückmeldung bis zum 25.02.2022, ob Sie teilnehmen wollen. Bei weiteren Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.


Herzliche Grüße
Olcay Miyanyedi

Landeshauptstadt Stuttgart | Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern | OB-ICG
Eberhardstr. 61 | 70173 Stuttgart

0711 216-80441 | Olcay.Miyanyedi@stuttgart.de

ICG Stuttgart

Kommunale Koordinierung Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg – Bitte um Unterstützung

Liebe Kolleg*innen,

im Rahmen des Projekts Kommunale Koordinierung Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg wollen wir bei der Bedarfserhebung auch Interviews mit der Zielgruppe, d.h. mit Jungen und Männern in Nürnberg, durchführen. Wir sind gerade dabei dafür einen Fragenkatalog zu entwickeln. Dabei kam die Frage auf, ob eine solche Befragung schon mal durchgeführt wurde oder ob es etwas Änliches schon mal gab.

Wer weiß da etwas? Gibt es solche Fragebögen schon irgendwo? Wurde so eine Zielgruppenbefragung schon mal von jemandem gemacht? Wenn ja – wo und von wem?

Unsere Zielgruppen sind Jungen und Männer aus vulnerablen Gruppen – aber auch Vergleichsgruppen. Es soll schwerpunktmäßig ein qualitativer Fragenkatalog werden für die Einzelbefragung, aber auch für Fokusgruppen.

Abfragen wollen wir allgemeine Grundfragen wie z.B.:

  • Vor welche gesundheitlichen Herausforderungen und Belastungen sind Männer heute gestellt?
  • Was ist für mich persönlich Gesundheit?
  • Welche Gesundheitsziele habe ich?
  • Wer sind meine Ansprechpartner und mit wem rede ich über meine Gesundheit?
  • Bist du gesund? Und woran machst du das fest, dass du gesund bist?

Darüber hinaus wird es Fragen geben zur (gesundheitsbezogenen) Angebotsstruktur für Jungen und Männer, ebenso zu den Bedarfen hinsichtlich (gesundheitsbezogener) Angebote und Maßnahmen in Nürnberg. Dazu kommen dann noch anonymisierte Daten zur Person.

Ich würde mich ggf. über ein kurze Rückmeldung sehr freuen. Und wenn noch Fragen dazu sind: Gerne bei mir melden.

Im Voraus herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Matthias Becker
Ansprechpartner für Männer
Stadt Nürnberg – Gleichstellungsstelle
0911.231-8156 | matthias.becker@stadt.nuernberg.de

Tagesspiegel Background Gesundheit: Zeit für eine deutsche Männergesundheits-Strategie

Die Impulse der WHO in Sachen Männergesundheit für Europa sollten in Form einer nationalen Strategie weiterentwickelt werden, fordert Doris Bardehle, Koordinatorin des Wissenschaftlichen Beirates der Stiftung Männergesundheit. Und an der Erarbeitung dieser Strategie müssten die im Bundestag vertretenen Parteien beteiligt werden.

TAGESSPIEGEL BACKGROUND – Gesundheit & E-Health – STANDPUNKT – Zeit für eine deutsche Männergesundheits-Strategie

veröffentlicht am 10.12.2021

Doris Bardehle, Koordinatorin des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Männergesundheit

10. Dezember – Tag der ungleichen Lebenserwartung 2021

„Neben der Spur – mehr als nur schlecht drauf …“ Die Kampagne zum Tag der ungleichen Lebenserwartung widmet sich in diesem Jahr der seelischen Gesundheit und informiert über Depression bei Männern.

Männer haben eine deutlich geringere Lebenserwartung als Frauen, der Unterschied beträgt aktuell noch immer 4,8 Jahre. Auf ein Jahr gerechnet würde das Leben von Frauen also in der Silvesternacht enden, das der Männer aber schon am 10. Dezember. Um darauf aufmerksam zu machen, und dem Ziel folgend, die Gesundheit der Männer und entsprechende Angebote zu verbessern, hat die Stiftung Männergesundheit den „Tag der ungleichen Lebenserwartung“ (TUL) an diesem Tag ins Leben gerufen.

Gemeinsam mit ihren Partnern führt die Stiftung Männergesundheit jährlich eine dreiwöchige Kampagne durch, die am 19. November, dem Internationalen Männertag, startete und am Tag der ungleichen Lebenserwartung im Dezember endet.

Das Motto der diesjährigen Kampagne lautet „Neben der Spur – mehr als nur schlecht drauf“ und thematisiert Depression bei Männern. In Deutschland werden mehr als drei Viertel der Suizide von Männern begangen. Über 70 % der Betroffenen litten vorher an einer Depression – oft unerkannt, denn die Symptome können vielfältig und auf den ersten Blick „untypisch“ sein.

Social Media Kampagne und Expertengespräche

Im Rahmen der Aktionswochen werden in den Sozialen Medien unterschiedliche „männertypische“ Symptome einer Depression aufgezeigt und Tipps zum Umgang mit veränderten Verhaltensweisen und Gemütszuständen geteilt.

Darüber hinaus finden unter Einbindung des Dokumentarfilms „45 Min – Männer leiden anders: Tabu Depression“ Gespräche mit Experten statt. Diese Gespräche werden in verschiedenen Städten geführt und kostenfrei online über Zoom ausgestrahlt sowie im Anschluss zum Nachschauen auf YouTube geteilt.

Weitere Details auf der Webseite www.tag-der-ungleichen-lebenserwartung.de

Kontakt: Stiftung Männergesundheit, Juliane Rahl

HelpMen-Antrag bewilligt!

Der Projektantrag „HelpMen Train the Trainer“ (HelpMenTTT) im Programm ERASMUS+ wurde bewilligt. Damit kann das erfolgreiche HelpMen-Konzept weiterentwickelt und umgesetzt werden, unter anderem in einem Ausbildungskonzept und -programm zur Männergesundheitsbildung in Europa. Das Projekt beginnt am 1. Dezember 2021 und hat eine Laufzeit von 30 Monaten.

Das Projekt HelpMenTTT reflektiert, dass die Qualifizierung von Gesundheitsbildner:innen zusammen mit einer geeigneten Didaktik wesentliche Voraussetzungen und Erfolgskriterien für eine Verbesserung der Gesundheitsbildung benachteiligter Männer sind. Es verbindet aktuelle Forschungsergebnisse mit Ergebnissen der strategischen Partnerschaft HelpMen (2017-19), transformiert sie in ein Ausbildungskonzept und bringt sie mit neu entwickelten Inhalten, Methoden und medialen Produkten in einen Prozess der Qualifizierung und Anwendung. Das Projekt konkretisiert so auch die Strategie zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens von Männern in Europa der WHO von 2018 und trägt dazu bei, diese umzusetzen.

Das Projekt setzt bei den Fähigkeiten und Praktiken der Schlüsselpersonen als Trainer:innen an. Denn obwohl bekannt ist, dass gerade benachteiligte Männer von der Gesundheitsbildung kaum erreicht werden, gibt es bisher kein Ausbildungskonzept, um die Zielgruppe „bildungs- und zugangsbenachteiligte Männer“ zu erreichen. Damit wird ein offener Bedarf in der Gesundheitsbildung abgedeckt und es werden neue Inhalte, innovative Zugänge, Methoden, Tools und Materialien entwickelt und erprobt.

7 Projektpartner in 6 Ländern

Kontakt: Gunter Neubauer und Reinhard Winter, SOWIT Tübingen

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Genitale Selbstbestimmung – Online-Fachgespräch am 02.12.21

Genitale Selbstbestimmung – (K)ein Thema für die Jungen*arbeit?!?

Die LAG Jungen*- und Männer*arbeit Bayern und die LAG Jungenarbeit Baden-Württemberg veranstalten in Kooperation mit MOGiS e.V. und dem Projekt 100% Mensch am 2.12.2021 einen Online-Fachaustausch zum Thema „Männliche Beschneidung“.

Die Anatomie und Funktionen der männlichen* Vorhaut und deren Entfernung („Beschneidung“) sind in unserer Gesellschaft tabuisiert und zugleich verdeckte Realitäten, mit der sich Menschen – wenn überhaupt – eher defensiv oder gar bagatellisierend beschäftigen.

Die Einführungsveranstaltung wird grundlegendes Wissen vermitteln und sowohl aus wissenschaftlicher Perspektive, als auch aus der Erfahrung Betroffener heraus Anregungen für die Erarbeitung einer fachlich fundierten Haltung geben. Neben inhaltlichen Impulsen wird auch Raum für Austausch und das Einbringen eigener Fragestellungen bleiben.

Kontakt und Anmeldung: fortbildung@lag-jungenarbeit.de | 0711 – 656 689 00 | www.lag-jungenarbeit.de

Flyer_Fachgespraech-Genitale-Selbstbestimmung

Pressetext_Fachgespraech-Genitale-Selbstbestimmung

Tagung „Männlichkeiten und Natur (-Verhältnisse)“ 09.-11.12.21, Stuttgart

Die nächste Tagung des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung (AIM Gender) zum Thema „Männlichkeiten und Natur (-Verhältnisse)“ findet vom 9. bis 11. Dezember 2021 im Tagungszentrum der kath. Akademie in Stuttgart-Hohenheim statt.

Zu hören sind ein gutes Dutzend Vorträge aus unterschiedlichsten Zugängen der Männerforschung. Zwei Vortragstitel als Appetizer:

Zur Hormonalisierung von Männlichkeit
Skizze zur männlichen Natur der Gegenwart
Marlene Hartmann (Chemnitz)

Von rohen und gekochten Eiern
Das Hodenbad als Verhütungsmethode, Männlichkeitskritik und Körperpraktik
Fabian Hennig (Mainz)

Zum Tagungsprogramm mit weiteren Informationen

Zur Online-Anmeldung

Fachtag „Mann sein in der Krise“ Dresden Mo 22.11.21

Krisen haben Hochkonjunktur. Wir schauen auf die Menschen in ihnen – insbesondere die Männer, die in Krisen leben. Was bedeuten Krisen für sie, ihre Männlichkeit, ihre Bewältigungsstrategien? Und welche Unterstützung können Akteure im Sozial- und Gesundheitssystem leisten, die funktioniert?

Wir, die Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen, laden herzlich ein zum Fachtag
Mann sein in der Krise. Ausnahmezustand oder ganz normaler Wahnsinn?
am Montag, 22.11.2021 in Dresden

Zahlreiche Experten geben Einblick aus unterschiedlichsten Perspektiven. Melden Sie sich bald an, die Teilnahmezahl ist beschränkt!

Details hier oder im Flyer: