Ergänzung Programm Netzwerktreffen Stuttgart 2. – 4. März 2018

Wie erwartet und versprochen werden auch zum diesjährigen Netzwerktreffen wieder einige interessante Beiträge aus dem Netzwerkumfeld eingebracht. Den Referierenden schon mal vorab ein herzlicher Dank für Initiative und Engagement!

Die Programmergänzungen als PDF

Anmeldungen zum  Netzwerktreffen nehmen wir weiter gerne entgegen.

Abendessen Freitag, 2. März (ca. 19.30 Uhr)
  • Restaurant Alte Kanzlei, Schillerplatz 5A, 70173 Stuttgart
Angekündigte Beiträge Samstag, 3. März 9.30 – 13.00 Uhr
  • Martin Dinges, Stuttgart: „Die geringere Lebenserwartung der Männer in historischer und europäisch vergleichender Perspektive“
  • Matthias Stiehler, Dresden: Impuls zur Aktionsidee „Tag der ungleichen Lebenserwartung“ mit dem Thema „Der gesellschaftliche Blick auf Männer“ (Input und Diskussion)
  • Eckard Schroll, Köln: „Jungen- und Männergesundheit bei der BZgA. Strategie und Weiterentwicklung“
  • Claudia Steiner, Bremen: „Erfahrungen in der Gesundheitsförderung mit langzeitarbeitslosen Männern“
  • Christoph Schwamm, Stuttgart: „Männer in der Pflege. Historische Perspektiven auf eine wiederkehrende Debatte“ (Kurzbeitrag)
  • Doris Bardehle, Berlin: „Sind unsere Senioren (65+) wirklich so gesund, wie in Gesundheitssurveys festgestellt wird?“
Ergänzung Praxisaktivitäten Samstag, 3. März ab 15.00 Uhr
  • Kultursensible sexuelle und geschlechtliche Vielfalt – „Andrej ist anders und Selma liebt Sandra“ (Befragung und Beratung) kultursensibel-lsbttiq.de Jochen Kramer, VLSP Stuttgart
Angekündigte Beiträge Sonntag, 4. März 9.30 – 11.00 Uhr
  • Sebastian Wenger, Stuttgart: „Der Arzt: Idealbild des kraftvollen, leistungsfähigen und gesunden Mannes im 20. Jahrhundert?“ (Kurzbeitrag)
  • Anne Starker, Berlin: „Männer-, Frauen-, Gender-Gesundheit. Aktuelles zu Forschungsaktivitäten und Initiativen“

WHO-Initiative Männergesundheit: Erarbeitung Sachstandsbericht und Strategie-Entwicklung, Förderinitiative „Gendergesundheit“ des BMBF, Forschungsverbundprojekt „AdvanceGender – Geschlechtersensible GBE“, Frauengesundheitsbericht (Erstellung am RKI)

  • Frank Scheinert, Dresden: Fachkampagne Männergesundheit der Landesfachstelle Männerarbeit in Sachsen und aktuelle Entwicklungen zur Jungen- und Männergesundheit in Sachsen (Kurzbericht)
  • Gunter Neubauer, Tübingen: Projekt HelpMen – Männergesundheit als Grundbildungsthema
Strategie und Weiterarbeit im Netzwerk – bisher vorgeschlagene Themen
  • Jungen- und Männergesundheit in der Wahlperiode 2017 – 2021
  • Vertretung des Netzwerks im Bundesforum Männer
  • Gesundheitsberatung für Männer / Netzwerk Männerberatung
  • nächstes Netzwerktreffen im Herbst 2019
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Programm Stuttgarter Männer-Gesundheits-Konferenz Dienstag 20.2.2018

Männer – Fokus Gesundheit

1. Interdisziplinäre Fachtagung am Dienstag, 20. Februar 2018, 9.30 bis 16 Uhr

Veranstaltungsort: Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, 70173 Stuttgart (Mitte), Großer Sitzungssaal, drittes Obergeschoss

Tagungskosten: keine

Einführungsvorträge: Dr. Ursula Matschke, Prof. Dr. Martin Dinges, Romeo Bissuti, Simone Schmidt-Goretzky

Workshops:

  1. Die Stuttgarter Beratungslandschaft erkunden
  2. Gewagte Männlichkeit: Risikoverhalten von Jungen und Risikokompetenz
  3. Immer nur HIV, Syphilis und Co.?! Gesundheitliche Bedarfe von schwulen und bisexuellen Männern
  4. „Irreguläre“ Arbeitsmigration – Auswirkungen auf die Gesundheit
  5. Männergesundheit im Alter
  6. Männergesundheit und Behinderung
  7. Sexuelle Gesundheit von Männern unter dem Aspekt der Vielfalt von Männlichkeiten und der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt
  8. Sport zur Gesundheitsförderung und -erhaltung

Anmeldungsformular bitte an

poststelle.chancengleichheit@stuttgart.de

ORF Ö1 Radiokolleg 15. – 18. Jänner 2018 Männergesundheit. Die zweite Hälfte der Gendermedizin

ORF Ö1 Radiokolleg

Männergesundheit. Die zweite Hälfte der Gendermedizin

Ein Speed-Skating-Team bei der Arbeit

Gestaltung: Winfried Schneider (Teil 1 und 3), Nikolaus Scholz (Teil 2 und 4)

Die Sendetermine sind:

Teil 1 bis 4  / Montag, 15. – Donnerstag,  18. Jänner 2018

jeweils 9.05 bis 9.30 Uhr und 22.08 bis 22.30 Uhr (Wiederholung)

Die Adresse der online-Programmseite für den 1. Teil (Montag) lautet:

http://oe1.orf.at/programm/20180115/501019

Für Buchtipps und Links bitte nach unten scrollen.

Innerhalb von 7 Tagen nach der Erstausstrahlung können sämtliche Sendungen über die Funktion ‚7 Tage Ö1‘  zeitautonom im Internet oder über die Ö1-App als Stream nachgehört werden.

Mit einem gültigen Ö1-Download-Abo kann die Sendereihe innerhalb von 30 Tagen nach der Ausstrahlung heruntergeladen werden.

Eine Liste mit ausgewählten Buchtipps und Links zur Sendung ist für die Hörer und Hörerinnen auf Anfrage über den Ö1-Service erhältlich.

Neues Projekt „Gesundheit als Thema der Grundbildung für Männer in Europa weiterentwickeln“ (HelpMen)

Im gesamten Feld der Gesundheitsbildung und -förderung sind Männer stark unterrepräsentiert. Das Projekt „Gesundheit als Thema der Grundbildung für Männer in Europa weiterentwickeln“ (Health Literacy Progress for Men in Europe – HelpMen) nimmt die Frage auf, wie Männer mit gesundheitlicher Grundbildung (Health Literacy) besser erreicht werden und diese aktiv verbessern können.

Im Projekt HelpMen arbeiten fünf Institutionen in einer länderübergreifenden strategischen Partnerschaft zusammen. Neben SOWIT sind dies der vhs-Verband Baden-Württemberg mit seinem Fachbereichen Gesundheits- und Grundbildung, das Männergesundheitszentrum MEN in Wien, die Cusanus Akademie in Brixen und die Fach- und Beratungsstelle infoMann in Luxemburg, Der Ansatz ist im deutschsprachigen Raum, dort aber unter Berücksichtigung anderer Erst-Sprachen, so dass ein Fokus auf Integration und Migration gelegt werden kann.

Das Projekt hat eine Laufzeit von Oktober 2017 bis November 2019. Es wird von der EU im Rahmen des ERASMUS+ Programms über die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung gefördert.

Koordination des Projekts: Gunter Neubauer

Zur Homepage von HelpMen

Veranstaltung „Mann! – kann?“ am Dienstag 21.11.2017 in Stuttgart

Nach Erscheinen des dritten Berichts der Stiftung Männergesundheit laden das Evangelische Bildungswerk Hospitalhof Stuttgart, die Evangelische Akademie Bad Boll, die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Initiativkreis Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein:

Mann! – kann? 
Männer und Sexualität im Dritten Deutschen Männergesundheitsbericht 
am 21.November 2017 von 19 bis 21 Uhr im Hospitalhof Stuttgart

Mann kann

Es erwarten Sie Impulsvorträge von

  • Prof. Dr. Doris Bardehle, Koordinatorin des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Männergesundheit und Herausgeberin des Männergesundheitsberichts, Charité Universitätsmedizin Berlin
  • PD Dr. Kurt Seikowski, Psychologe und Sexualtherapeut am Universitätsklinikum Leipzig
  • Prof. Dr. Martin Dinges, Institut für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung, Stuttgart

Der kürzlich veröffentlichte dritte Bericht der Stiftung Männergesundheit greift den Zusammenhang von Männergesundheit und Sexualität auf. Aus der großen Vielfalt der dort angesprochenen Aspekte kann in dieser Abendveranstaltung ein Ausschnitt betrachtet werden. Die ReferentInnen werden besonders die Männer in der Lebensmitte und der zweiten Lebenshälfte in den Blick nehmen. Die Veranstaltung richtet sich an alle thematisch interessierten Männer und Frauen.

Programmflyer Mann kann 21.11.2017

„Krank sein – darf ich das? Männer als Zielgruppen und Akteure in der gesundheitlichen Versorgung“ Fachtagung am 7.11.2017 in Hannover

Männer im jüngeren und mittleren Lebensalter sind in Einrichtungen des Gesundheitswesens seltener anzutreffen als Frauen. Dies hängt zum einen damit zusammen, dass sie seltener vom Gesundheitswesen als Zielgruppe adressiert werden als (im gebärfähigen Alter verortete, potenziell schwangere) Frauen. Während Frauen unter Umständen bereits ab der Pubertät durchgehende Begleitung durch Fachkräfte des Gesundheitswesens erfahren (Verordnung der Pille, ab dem 20. Lebensjahr angebotene Früherkennungsuntersuchungen, Ansprache als Mutter und „Gesundheitspolizei des Mannes bzw. der Familie“), ist für Männer nach Absolvierung ihrer letzten U-Untersuchung kein regulärer Kontakt bis zum 35. Lebensjahr (Beginn von „Check Up“-Angeboten) vorgesehen. Zum anderen stellen tradierte Körper- und Gesundheitsverständnisse für viele Männer eine Barriere dafür dar, sich präventiv oder mit manifestierten Beschwerden an das Gesundheitswesen zu wenden. Kurzum: Man(n) möchte sich nicht gern zum Objekt eines (zunehmend feminisierten, gleichwohl oft noch paternalistisch inspirierten) Gesundheitssystems machen lassen. Gleichwohl greift das wohlfeile Urteil des Mannes als „Gesundheitsmuffel“ zu kurz, da sich sowohl das Hilfesuchverhalten als auch die Compliance zwischen verschiedenen Männergruppen erheblich unterscheiden, was auf weitere Einflussfaktoren jenseits des Geschlechts schließen lässt.

Ohne Titel

Die Fachtagung soll einen Beitrag dazu leisten, hemmende und fördernde Faktoren einer höheren Gesundheitskompetenz von Männern zu explorieren und dabei insbesondere auf Fragen adäquater Kommunikations- und Therapiekonzepte für Männer
in Praxis und Krankenhaus einzugehen. Facetten sind dabei die geschlechtergerechte Weiterentwicklung von Goldstandards und Leitlinien, Implementierung von Erkenntnissen der Gender Medizin in die Regelversorgung und Health Literacy männlicher Patienten (und ihr Zusammenhang mit Compliance und Adherence).

Termin: Dienstag 7. November 2017, 9.30 – 16.00 Uhr

Veranstaltungsort: Akademie des Sports Hannover

Veranstalter: GKV-Bündnis für GESUNDHEIT

Moderation: Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2017.

Download Veranstaltungs-Flyer | Anmeldung | Anfahrt

 

Neuerscheinung: Manual Jungenmedizin

In der Reihe Springer Essentials hat unser langjähriges Netzwerkmitglied Bernhard Stier ein Manual Jungenmedizin. Orientierungshilfe für Pädiater, Hausärzte und Urologen als Kurzleitfaden für den Praxis- und Klinikalltag veröffentlicht.

Auf knapp 100 Seiten und in 19 Kapiteln von Balanitis bis Varikozele bereitet Bernhard Stier anhand ausgewählter Fallbeispiele jungenmedizinische Fragestellungen auf, mit denen sich Ärzte und Ärztinnen in diesem Bereich im Alltag konfrontiert sehen. Ziel des Manuals ist, mit der übersichtlichen Beantwortung der wichtigsten Fragen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Jungen bei Kinder- und Jugendärzten, Allgemeinmedizinern und Urologen beizutragen.

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Der Inhalt

  • Was Jungenmedizin bzw. Jungengesundheit bedeutet
  • Die Untersuchung
  • Die häufigsten bzw. bedeutsame jungenmedizinische Krankheitsbilder (Fallbeispiele)
  • Worauf bei Vorsorgeuntersuchungen zu achten ist
  • Was Sie wissen sollten

Zielgruppe des Manuals sind Lehrende und Studierende mit Interesse für Jungenmedizin, Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin, Urologie und Allgemeinmedizin. Informativ ist das Buch darüber hinaus auch für Fachkräfte anderer Professionen, die sich für Fragen der Jungengesundheit und Jungenmedizin interessieren und im Arbeitsalltag damit Berührung haben.

Der Autor Dr. med. Bernhard Stier ist Kinder- und Jugendarzt mit langjähriger Erfahrung in eigener Praxis sowie Beauftragter für Jungenmedizin und Jungengesundheit des BVKJ – Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland. Er hat zwei grundlegende Lehrbücher zur Jungengesundheit bzw. zur Jugendmedizin mit herausgegeben und ist Autor verschiedener Informationsflyer für Jungen und Eltern sowie für Ärzte zur Ergänzung der Vorsorgeuntersuchungen für Jungen. Zur Verbesserung der jungenmedizinischen Betreuungsstruktur sowie der Jungen- und Männergesundheit hält er Vorträge und Seminare im In- und Ausland.

Veranstaltungshinweis:

Das Manual Jungenmedizin wird bei einem „Vorseminar“ zum nächsten Treffen des Netzwerk Jungen- und Männergesundheit am 2. März 2018 in der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Stuttgart vorgestellt und diskutiert.

14.00 Uhr   Come Together

14.30 Uhr   Begrüßung, Vorstellungsrunde, Ziele und Erwartungen

14.45 Uhr   Impulsvortrag zum Manual – Dr. med. Bernhard Stier, Hamburg

15.30 Uhr   Kommentare, Nachfragen, Diskussion

16.00 Uhr   Klärung von Perspektiven für das Thema Jungengesundheit

16.00 Uhr   Ende

Einladung zum nächsten Netzwerktreffen 2. – 4. März 2018 in Stuttgart

Termin: Freitag 2. März 2018, 17.00 Uhr (Vorseminar ab 14.00 Uhr) bis Sonntag 4. März 2018, 13.00 Uhr

Zielgruppe: Fachkräfte und Interessierte im Bereich Jungen- und Männergesundheit, Mitglieder im Netzwerk Jungen- und Männergesundheit

Ort: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Lautenschlagerstraße 20 70173 Stuttgart | Anreise – eine Übernachtung ist ggf. selbst zu organisieren.

Programm als PDF-Download, Anmeldeformular

In einem Turnus von eineinhalb Jahren trifft sich unser Netzwerk Jungen- und Männergesundheit zu seinen Arbeitstagungen. Diese bieten interessante Vorträgen von Netzwerkmitgliedern und weiteren Fachleuten, Einblicke in die regionale Szene der Jungen- und Männergesundheit und Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung.

Seit dem letzten Netzwerktreffen in Weimar im November 2016 ist der dritte deutsche Männergesundheitsbericht „Sexualität von Männern“ erschienen, außerdem erreichte uns ein Aufruf zu einem Tag der ungleichen Lebenserwartung. Nach der Bundestagswahl im Herbst 2017 werden wir sehen, welche Rolle „unser“ Thema für die nächste Bundesregierung spielen wird.

Beim letzten Treffen gab es Verabredungen zu gemeinsamen Netzwerkaktivitäten und wir können berichten, was daraus geworden ist: 1. Stellungnahme zum RKI-Männergesundheitsbericht von 2014 – Erinnerung an die Umsetzung seiner Desiderate, 2. Beispiele guter Praxis sammeln, dokumentieren und in Datenbanken einpflegen, 3. den Themenbereich Jungengesundheit, Jungenmedizin und Jungengesundheitsförderung vorantreiben.

In diesem Sinn starten wir diesmal schon am Freitagnachmittag mit einem „Vorseminar“ für Interessierte im Bereich Jungengesundheit, in dessen Rahmen das neue Manual Jungenmedizin vorgestellt und diskutiert wird.

Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme und bitten wie immer um Meldung von Beiträgen – Reflexionen, Praxisberichte, Impulsvorträge – für diese Arbeitstagung, damit wir das Programm weiter ausfeilen können.

Wir freuen uns, dass wir die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg als Kooperationspartner gewinnen konnten, und bedanken uns für die freundliche Unterstützung.

Für das Netzwerk Jungen- und Männergesundheit

Gunter Neubauer, Tübingen

 

Seminar: Praxis der Männer-Gesundheits-Förderung

Termin Mittwoch, 25.10.2017, 9.30 – 17.00 Uhr
Anmeldung bis 04.10.2017
Fortbildungsort Tübingen, AOK-Gesundheitszentrum, Hegelstr. 5/1 – direkt am Hbf Tübingen gelegen
Kosten 25 EUR

Referentinnen und Referenten:
Tina Noce Felton, Barbara Göger, Matthias Ingenhoff, Gunter Neubauer

Programm: pdfPDF Download

zur Anmeldung

Wie werden Angebote der Gesundheitsförderung und -bildung für Männer attraktiv?

Dass es Männern in Baden-Württemberg insgesamt recht gut geht, hat zuletzt der 2015 veröffentlichte Jungen- und Männergesundheitsbericht des Landes gezeigt. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede im Gesundheitsstatus (z.B. regional oder zwischen Arm und Reich) sowie in der Lebenserwartung zwischen Männern (79,4 Jahre) und Frauen (83,9 Jahre). So gesehen gibt es noch einigen Spielraum zur Verbesserung der Männergesundheit.

Dass es dieser Verbesserung sehr zugutekommt, wenn Einrichtungen im gesamten Bereich der Gesundheitsförderung und Gesundheitsbildung interessante und aktivierende Angebote für Männer machen – das versteht sich eigentlich von selbst. Doch was interessiert Männer beim Thema Gesundheit? Wie kann man sie erreichen und zur Teilnahme an den unterschiedlichsten Angeboten gewinnen?

Das Seminar geht diesen Fragen nach in einer Mischung aus Information und Erlebnis. Dabei werden gute Ansätze einer männerbezogenen Gesundheitsförderung und -bildung beispielhaft erfahrbar.

Zielgruppe:

  • (männliche) Fachkräfte in der Männerarbeit, Männerbildung, Gesundheitsförderung, Familienbildung, Erwachsenenbildung
  • Interessierte und freiwillig Engagierte
  • Teilnahme-Plätze werden geschlechterparitätisch vergeben.

Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung von

gesamt