Netzwerkmitglied Thomas Altgeld neuer Vorsitzender des Bundesforum Männer

Thomas Altgeld, als Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen in Hannover ein Gründungsmitglied des Netzwerk Jungen- und Männergesundheit, wurde soeben zum neuen Vorsitzenden des Bundesforum Männer gewählt. Er war schon seit 2017 im Vorstand des Bundesforums und folgt jetzt dem Gründungsvorsitzenden Martin Rosowski nach, der sein Amt ein Jahr vor Ablauf der regulären Amtsdauer abgegeben hatte. Thomas Altgeld ist also bis zur Neuwahl des gesamten Vorstands in 2020 gewählt.

Thomas Altgeld kündigte in seiner Vorstellung an, dass er die Profilierung des Bundesforums im politischen Raum fortschreiben, die Professionalisierung der Geschäftsstelle weiterführen und die Erweiterung der inhaltlichen Ausrichtung etwa um Aspekte der Jungen- und Männergesundheit vorantreiben will.

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Arbeit als Vorsitzender des Bundesforum Männer!

IMG_0597.jpg

Werbeanzeigen

Männergesundheit beim Kongress „Armut und Gesundheit 2020“

Liebe Netzwerker und Netzwerkerinnen,

ich hatte in der Runde schon einmal für den Kongress Armut und Gesundheit geworben und dass das Thema „Männergesundheit“ dort vertreten sein kann und sollte. Denkbar sind Projektvorstellungen, Präsentation von Forschungsergebnissen, Diskussionsrunden etc.

Wer den Kongress nicht kennt, schaue bitte mal in die Kongressdokumentation der einzelnen Jahre.

Ich bin Mitglied des Programmkomitees „Genderaspekte in Public Health“, das in Kürze die Arbeit für die Vorbereitung des Kongresses 2020 aufnimmt.
Wir  haben nächste Woche eine erste Besprechung, bei der u.a. folgende Fragen besprochen werden sollten, die ich hiermit an euch weiterleite:

  • Welche Themen im Bereich „Genderaspekte in Public Health“ sollten für den Kongress 2020 vertieft und welche neu aufbereitet werden?
  • Welche Handlungsfelder/Themen/Leitfragen ergeben sich aus eurer aktuellen Arbeit als Schwerpunkte?
  • Gibt es Organisationen/Personen die Mitwirkung am Kongress gewonnen werden sollten?
  • Gibt es bereits erste Ideen für Veranstaltungen?

Wenn ihr dazu Fragen, Ideen oder Anregungen habt, meldet euch gern – bis Mittwochvormittag 19. Juni 2019.

Viele  Grüße
Anne Starker

___________________________________

Anne Starker, MPH
Robert Koch-Institut
Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring
FG 27 Gesundheitsverhalten
General Pape-Str. 62-66
12101 Berlin

E-Mail: StarkerA@rki.de
Tel: 030-18754-3464
___________________________________

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

Stadt Stuttgart sucht Mitarbeiter/-in im Bereich Chancengleichheit und Vielfaltspolitik (m/w/d) mit Schwerpunkt „männliche Perspektive“

Mitarbeiter/-in für den Bereich Verbesserung Chancengleichheit und Vielfaltspolitik (m/w/d)

Bürgermeisteramt
Kennzahl: BMA/0007/2019
Vollzeit
Bewerbungsfrist: 31.03.2019

baldmöglichst, unbefristet, in der Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft mit Schwerpunkt auf einer männlichen Perspektive gesucht.

Die Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern, die dem Geschäftskreis des Oberbürgermeisters unmittelbar zugeordnet ist, erarbeitet im kleinen kreativen Team mit hohem gesellschaftspolitischen Anspruch und Engagement innovative Positionen und Projekte. Sie wirkt im Rahmen der Aufgaben der Landeshauptstadt an der Realisierung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Beruf, Bildung, Familie und Gesellschaft, Migration innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung mit. Besonders wichtig ist hierbei die strategische Ausrichtung auf Diversitypolitik mit der jeweiligen Zieldimension Geschlecht, Alter, ethnischen Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, sexuelle Identität oder besser: und soziale Herkunft/Lebenslage.

Die Stelle erfordert ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium (Diplom, Bachelor oder Master) entsprechende Berufspraxis und möglichst Erfahrung im Bereich der öffentlichen Verwaltung. Bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung in Entgeltgruppe 12 TVÖD.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne Frau Dr. Matschke Telefon 0711 216-80437, zur Verfügung.

Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe der Kennzahl BMA/0007/2019 mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (inklusive einschlägiger Abschluss- und Arbeitszeugnisse) bis zum 31.03.2019 an das Bürgermeisteramt der Landeshauptstadt Stuttgart, c/o Haupt- und Personalamt, 70161 Stuttgart oder per mail an poststelle.bewerbungen10-5@stuttgart.de.

Quelle: Stadt Stuttgart – https://stuttgart.bewerbung.dvvbw.de/224-mitarbeiter-in-fuer-den-bereich-verbesserung-chancengleichheit-und-vielfaltspolitik/de/job.html

 

Ohne Titel.png

Neu erschienen: Wie geht Männerbildung? Impulse und Ergebnisse aus dem Projekt „Männer – Bildung – Männerbildung“

Das Projekt „Männer – Bildung – Männerbildung“ (2016 – 2018) reflektierte Männerbildung in einem doppelten Sinn: einmal als Frage, wie männerbezogene Bildung in Institutionen stattfindet, wie sie organisiert wird und verbessert werden kann – zum anderen und vor allem, wie Männer ihre Bildungsprozesse selbst verstehen, woran sie interessiert sind und wie sie angesprochen und beteiligt werden wollen. Dabei ging es auch um Fragen der Gesundherhaltung und eine adäquate Männerbildung im Gesundheitsbereich, z.B. bei Gesundheitskursen oder Männergesundheitstagen. 

Fünf Praxiseinrichtungen in Baden-Württemberg – die Volkshochschulen Schwäbisch Gmünd und Tübingen sowie die Familienbildungsstätten Heidenheim, Kirchheim und Ulm – richteten dazu u.a. jeweils eine Fokusgruppe ein, um diese Fragen mit Männern zu diskutieren und ihre institutionelle Praxis weiterzuentwickeln. Wichtige Ergebnisse und Ableitungen aus dem Projekt Männerbildung:

  1. Männer entwickeln zunehmend familien- und freizeitbezogene Bildungsinteressen
  2. Für Bildungsinteressen von Männern fehlt oft noch ein passendes institutionelles Angebot
  3. Fokusgruppenarbeit ist ein erfolgversprechender methodischer Zugang zur Männerbildung
  4. Implementierung und Weiterentwicklung von Männerbildung braucht längerfristige Perspektiven

Männergesundheitsbildung“ reflektiert Gesundheit als einen Bildungsprozess, der auf Männerseite mehr Aufmerksamkeit braucht, und thematisiert entsprechend „männliche“ Zugänge zu Gesundheitskompetenz (Health literacy), in die Gesundheitsversorgung sowie im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention.

„Männer – Bildung – Männerbildung“ war ein Kooperationsprojekt des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg und der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg (LEF), das vom Kultusministerium Baden-Württemberg gefördert  und durch Gunter Neubauer vom SOWIT begleitet wurde.

Impulse und Ergebnisse aus dem Projekt sind jetzt zusammen mit anschaulichen Berichten der Praxisstandorte in einer Broschüre von 32 Seiten erschienen, die beim SOWIT sowie beim vhs-Verband und bei der LEF als Download verfügbar ist.

 

Ohne Titel

Männerberatung – neue Online-Plattform männerberatungsnetz.de am Start

Wenn Jungen, Männer und Väter nach (professioneller) Unterstützung suchen, finden sie häufig nicht das passgenaue Angebot oder wissen gar nicht, dass es Beratung und Unterstützung speziell für Jungen, Männer und Väter gibt. Oft tun sie sich zunächst auch schwer damit, Hilfe nachzufragen und anzunehmen. Wohin aber wendet sich ein Mann, der häusliche Gewalt erlebt hat und sich schämt? Mit wem berät sich ein Vater, frisch getrennt, zu der Frage, wie gemeinsame Elternverantwortung trotz Trennung möglich ist und wie er einen guten Kontakt zu seinem Kind behalten kann?

maennerberatungsnetz.de_logo_430px

Einfacher Zugang zu guter Beratung und professioneller Unterstützung

Das Bundesforum Männer bündelt mit der männerberatungsnetz.de vorhandene Angebote an Männerberatung in unterschiedlichen Themenfeldern und macht sie für hilfesuchende Jungen, Männer und Väter leichter zugänglich.

männerberatungsnetz.de vereinfacht als niedrigschwellige Online-Plattform die Suche nach Beratungsangeboten, die sich speziell an Jungen, Männer und Väter richten. Die Unterstützungs- und Hilfsangebote in der Nähe können mittels Orts- und Themensuche schnell gefunden werden.

Zum Start am 27. Februar 2019 sind auf männerberatungsnetz.de über 120 Angebote in elf Beratungsfeldern vor allem aus Deutschland, aber auch aus Österreich und der Schweiz zu finden. Es zeigt sich zugleich, dass noch einige „weiße Flecken“ bestehen und in vielen Bereichen und Regionen Deutschlands bisher noch keine ausreichenden Beratungsangebote für Männer vorhanden sind, speziell solche mit männersensiblen Konzepten. Die Webseite wird sukzessive weiter ausgebaut. Beratungsangebote können online eingetragen werden. Nach einer positiven Prüfung werden sie auf der Webseite freigeschaltet.

Was ist Männerberatung?

Männerberatung umfasst Beratungsangebote, die Männer als Zielgruppe ansprechen, auf Männerbelange spezialisiert sind oder die ein professioneller Umgang mit männlichen Rollenbildern und Stereotypen auszeichnet. Vor allem männersensible und männlichkeitsreflektierende Beratung berücksichtigt dabei das Spannungsfeld, in dem sich Männer bewegen. Sie nimmt Jungen, Männer und Väter in ihrer Vielfalt und ihren unterschiedlichen individuellen Bedürfnissen wahr und gründet auf einer geschlechterreflektierten Analyse von gesellschaftlichen, strukturellen und kulturellen Männerbildern und Männlichkeitsanforderungen.

Hier geht es zur Webseite: www.männerberatungsnetz.de

Quelle: Bundesforum Männer

Neue Adresse unseres Dachverbands – Geschäftsstelle des BFM umgezogen

Im Februar ist das Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter (das Netzwerk Jungen- und Männergesundheit ist Gründungsmitglied) umgezogen und jetzt in neuen Räumlichkeiten zu finden. Die Geschäftsstelle  ist in der Regel montags bis donnerstags zwischen 10 und 15 Uhr besetzt.

BUNDESFORUM MÄNNER
Reginhardstraße 34
13409 Berlin

Telefon 030 275 811 22
Fax 030 970 048 97

Email: info(at)bundesforum-maenner.de
Homepage: http://www.bundesforum-maenner.de

Anreise: U-Bahnhof Osloer Straße

Neue Broschüre „Essstörungen bei Jungen und Männern“ erschienen

Die Landesfachstelle Essstörungen NRW hat eine Broschüre „Essstörungen bei Jungen und Männern“ herausgegeben, an der Dr. Reinhard Winter und Gunter Neubauer (SOWIT Tübingen)  mitgearbeitet haben. Ihr Teil (Kapitel 2) heißt „Körper und Geschlecht bei Jungen und Männern – eine sozialwissenschaftliche Betrachtung“. Der Teil „Essstörungen bei Jungen und Männern aus psychotherapeutischer Sicht“ (Kapitel 1) stammt von Ute Waschescio, Dipl. Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin in Bielefeld.

Kapitel 2 der Broschüre folgt in einer komprimierten und redigierten Version dem Abschlussbericht des SOWIT-Projekts „Essstörungen bei Jungen und Männern“. Der Beitrag untersucht die sozialwissenschaftlichen Aspekte von Essstörungen bei Jungen und Männern. Er geht der Frage nach, welche Bedeutung die Gesellschaft, der gesellschaftliche Wandel sowie traditionelle und moderne Männer- und Körperbilder für die Entwicklung männlicher Identität haben. Außerdem diskutiert er, in welchem Bedeutungszusammenhang diese mit Körperunzufriedenheit und Essstörungen bei Jungen und Männern stehen können.

Aus dem Inhalt:

Essstörungen historisch: ein weiblicher Zusammenhang

Essstörungen bei Jungen und Männern: ein marginalisiertes und verdrängtes Thema

Körper – Geschlecht – männliche Identität

  • Moderne Widersprüche und Unsicherheiten
im Männlichen
    • Beruf und Erwerbstätigkeit als Kernelemente
männlicher Identität
    • Männliche „Körperarbeit“
    • Funktionieren oder spüren?
    • Bloß nicht Opfer werden!
  • Neue Männerkörper?
    • Das Äußere zählt immer mehr
    • Bewertete Körper
    • Gegenbewegungen

Risikofelder männlicher Körperlichkeit

  • Essen, Ernährung und männliche Selbstsorge
  • Normal? Zu viel? Diät!
  • Sport: Bewegung mit Problempotenzial

Fazit, Ausblicke und Ansätze

  • Verbesserung der Gesundheitsversorgung bei Essstörungen
  • Themen und Aufgaben für die Prävention von Essstörungen bei Jungen und Männern
  • Fachliche und gesundheitspolitische Aufgaben

Die Broschüre ist als Printversion per E-Mail bestellbar und lässt sich hier herunterladen.

Ohne Titel

Netzwerktreffen 15. – 17.11.19 in Nürnberg: Zimmerkontingente

Für unser Netzwerktreffen vom 15. – 17.11.2019 in Nürnberg haben wir Hotelkontingente in Bahnhofsnähe vorreserviert – bei Interesse bitte direkt in den beiden Hotels reservieren:

 

Motel One Nürnberg-City

Bahnhofstraße 18 | 90402 Nürnberg

Telefon: +49 (0) 911 274 317-0 | Fax: +49 (0) 911 274317-10

nuernberg-city@motel-one.com | www.motel-one.com/de/hotels/nuernberg/

 

Anzahl der Zimmer: 15 Einzelzimmer | Anzahl Personen pro Zimmer: 1

Preis pro Zimmer/Nacht: 80,50 EUR vom 15.11.2019 bis 17.11.2019

Frühstück pro Person/Tag: inklusive (11,50 EUR)

Stichwort: Netzwerktreffen Jungen-und Männergesundheit

Abrufkontingent bis 04.10.2019

 

und

 

B&B Hotel Nürnberg-City

Frauentorgraben 37 | 90443 Nürnberg

Telefon: +49 (0) 911 378 51 – 0 | Fax: +49 (0) 911 378 51 – 444

nuernberg-city@hotelbb.com | www.hotelbb.de

 

Buchungszeitraum: 15.11.19 bis 17.11.19

Anzahl Personen: 15 | Zimmerkategorie: 15 Einzelzimmer

Preis pro Nacht: 59.00 EUR exklusive Frühstück

Auf Wunsch kann unser reichhaltiges Frühstücksbuffet zum Preis von 8,50€ pro Person/Tag zusätzlich gebucht werden.

Die Preise verstehen sich inkl. der gesetzlich geltenden MwSt. Alle Gäste sind Selbstzahler

Die Zimmer sind bei uns unter dem Stichwort „Netzwerktreffen Jungen/Männer“ abzurufen. Ein Abrufen des Kontingents ist bis zum 01.10.2019 möglich.

Netzwerktreffen 15. – 17.11.19 in Nürnberg: Call for Papers

Liebe Netzwerkmitglieder, liebe Interessierte,

wie vor jedem Netzwerktreffen bitten wir um Meldung von Beiträgen, damit wir das Programm weiter ausfeilen können. Das können Reflexionen, Praxisberichte oder Impulsvorträge sein, die in einer kompakten Weise Einblick in das eigene Arbeitsfeld geben und zur Diskussion anregen sollen.Ohne Titel.pngDafür stehen zwei Zeitfenster zur Verfügung:

Samstag 16.11.2019 – Schwerpunktthema „Männergesundheit im kommunalen Raum“

Sonntag 17.11.2019 – Jungen- und Männergesundheit allgemein, Impulse für das Netzwerk „intern“

Meldungen und Vorschläge bitte an

Matthias Becker, Nürnberg und Gunter Neubauer, Tübingen

Programm zur Tagung „Männlichkeiten: Praktiken und Diskurse zu Körper, Gesundheit und Krankheit (1400 – 1850)“ 28.2. bis 1.3.2019

Im Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart (IGM) findet vom 28.2 bis 1.3.2019 eine große, breit angelegte Tagung „Männlichkeiten: Praktiken und Diskurse zu Körper, Gesundheit und Krankheit (1400 – 1850)“ statt. Anlass ist die Verabschiedung von Prof. Dr. Martin Dinges, der seit 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 1997 stellvertretender Leiter des IGM ist.

Martin Dinges ist Gründungsmitglied im Netzwerk Jungen- und Männergesundheit,  außerdem Koordinator des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechtserforschung – Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM Gender), wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Männergesundheit und Mitbegründer des Initiativkreis Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg.

zum Tagungsprogramm „Männlichkeiten Stuttgart 2019“