Neu erschienen: Wie geht Männerbildung? Impulse und Ergebnisse aus dem Projekt „Männer – Bildung – Männerbildung“

Das Projekt „Männer – Bildung – Männerbildung“ (2016 – 2018) reflektierte Männerbildung in einem doppelten Sinn: einmal als Frage, wie männerbezogene Bildung in Institutionen stattfindet, wie sie organisiert wird und verbessert werden kann – zum anderen und vor allem, wie Männer ihre Bildungsprozesse selbst verstehen, woran sie interessiert sind und wie sie angesprochen und beteiligt werden wollen. Dabei ging es auch um Fragen der Gesundherhaltung und eine adäquate Männerbildung im Gesundheitsbereich, z.B. bei Gesundheitskursen oder Männergesundheitstagen. 

Fünf Praxiseinrichtungen in Baden-Württemberg – die Volkshochschulen Schwäbisch Gmünd und Tübingen sowie die Familienbildungsstätten Heidenheim, Kirchheim und Ulm – richteten dazu u.a. jeweils eine Fokusgruppe ein, um diese Fragen mit Männern zu diskutieren und ihre institutionelle Praxis weiterzuentwickeln. Wichtige Ergebnisse und Ableitungen aus dem Projekt Männerbildung:

  1. Männer entwickeln zunehmend familien- und freizeitbezogene Bildungsinteressen
  2. Für Bildungsinteressen von Männern fehlt oft noch ein passendes institutionelles Angebot
  3. Fokusgruppenarbeit ist ein erfolgversprechender methodischer Zugang zur Männerbildung
  4. Implementierung und Weiterentwicklung von Männerbildung braucht längerfristige Perspektiven

Männergesundheitsbildung“ reflektiert Gesundheit als einen Bildungsprozess, der auf Männerseite mehr Aufmerksamkeit braucht, und thematisiert entsprechend „männliche“ Zugänge zu Gesundheitskompetenz (Health literacy), in die Gesundheitsversorgung sowie im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention.

„Männer – Bildung – Männerbildung“ war ein Kooperationsprojekt des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg und der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg (LEF), das vom Kultusministerium Baden-Württemberg gefördert  und durch Gunter Neubauer vom SOWIT begleitet wurde.

Impulse und Ergebnisse aus dem Projekt sind jetzt zusammen mit anschaulichen Berichten der Praxisstandorte in einer Broschüre von 32 Seiten erschienen, die beim SOWIT sowie beim vhs-Verband und bei der LEF als Download verfügbar ist.

 

Ohne Titel

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