Tag der ungleichen Lebenserwartung – Informations-Kampagne der Stiftung Männergesundheit ab 19.11.2018

Am Montag 19. November, dem internationalen Männertag, startet die diesjährige Kampagne der Stiftung Männergesundheit zum „Tag der ungleichen Lebenserwartung“, der auf den 10. Dezember datiert wird. An diesem Tag würde, im Durchschnitt und auf ein Jahr gerechnet, das Leben der Männer bereits enden.

Weihnachten des Lebens wird ohne Männer gefeiert

Die Informationskampagne macht auf Ursachen und Hintergründe der ungleichen Lebenserwartung aufmerksam, bietet Tipps für ein gesünderes Männerleben und weist darauf hin, dass Gesellschaft und Politik mehr für die Männergesundheit tun müssen.

Mann kann der Kampagne auf https://www.facebook.com/stiftungmaenner/ folgen und die Posts teilen.

Alle drei Tage wird dort ein neues Thema mittels eines Bildes eingestellt. Ein Klick auf das Bild führt zum jeweiligen kurzen Hintergrundtext auf der Webseite www.tag-der-ungleichen-lebenserwartung.de.

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Save the date: Netzwerktreffen 15. – 17.11.19 in Nürnberg „Männergesundheit im kommunalen Raum“

Liebe Netzwerkmitglieder und Interessierte,

unser Netzwerk trifft sich in anderthalbjährigem Turnus, so dass wir uns in etwa einem Jahr wieder versammeln werden. Um Lust auf das Netzwerktreffen zu machen und den Termin zu sichern, gibt es hier schon ein paar erste Hinweise zum Stand der Planung.

Als inhaltlicher Fokus bietet sich das Thema „Männergesundheit im kommunalen Raum“ an – Nürnberg hat seit Mai 2016 einen kommunalen Ansprechpartner für Männer und startet 2019 mit dem Projekt „Kommunale Koordinierung Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg“.

Das Programm ist natürlich noch vorläufig und wird weiter ergänzt. Wie immer soll es auch Gelegenheit geben, eigene Projekte, Aktivitäten oder Reflexionen einzubringen. Und wir beginnen wie schon im März 2018 beim Treffen in Stuttgart mit einem Vorseminar.

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Freitag, 15.11.19, 13.00 bis 16.30 Uhr – „Vorseminar“

  • Workshop im Rathaus, Rathausplatz 2
  • Ergebnisse des Erasmus+ Projekts HelpMen – Health Literacy Progress for Men in Europe / Gesundheit als Thema der Grundbildung für Männer in Europa weiterentwickeln (strategische Partnerschaft AT, DE, IT, LU)

Freitag, 15.11.19, 17.00 bis 19.00 Uhr – „Netzwerktreffen“

  • Beginn und Begrüßung im Rathaus, Rathausplatz 2
  • Einführung und aktuelle Runde

  • anschließend Sightseeing und Besuch einer fränkisch-bayrischen Lokalität

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Samstag 16.11.19, 9.00 bis 18.00 Uhr

  • Tagung im Heilig-Geist-Haus, Hans-Sachs-Platz 2
  • vormittags: Reflexionen, Berichte, Impulse – Kurzvorträge und Diskussion (– vorläufige Planung –)
    • Vorstellung Projekt „Kommunale Koordinierung Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg“
    • Männerbezogene Erfahrungen im BGM der Stadt Nürnberg
    • Beratung und Psychotherapie für Männer – kommunale Perspektive, Angebotsstruktur und Vernetzung
    • weitere Beiträge aus Netzwerkzusammenhängen
  • nachmittags: Workshops und Praxisbesuche (– vorläufige Planung –)
    • Selbsthilfezentrum Nürnberg – Selbsthilfegruppen für Männer
    • Burn-out-Sprechstunde im Klinikum Nürnberg
    • Meditatives Bogenschießen für Männer – „Den Bogen spannen um zu entspannen“
    • weitere Angebote in Nürnberg
  • anschließend gemeinsame Abendgestaltung

Sonntag 17.11.19 9.00 bis 12.30 Uhr

  • nochmals im Heilig-Geist-Haus
  • inhaltliche Weiterarbeit
  • Absprachen zur Strategie und Weiterarbeit im Netzwerk
  • Auswertung und Abschluss

Über inhaltliche Anregungen oder TOPs freuen wir uns – und bitten um Meldung von Beiträgen (Reflexionen, Praxisberichte, Impulsvorträge) für diese Arbeitstagung, damit wir das Programm weiter ausfeilen können.

Matthias Becker, Nürnberg und Gunter Neubauer, Tübingen

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„Burnout, Depression – … und der Weg zurück ins Leben“ – Lesung und Gespräch mit Daniel Göring am 6.12.2018 in Weingarten

  • Reihe „Weingartener Abende“ – Donnerstag, 6. Dezember 2018, 18.30 Uhr
  • Tagungshaus Weingarten, Äußerer Klosterhof, Kirchplatz 7, 88250 Weingarten

Es ist ein Tabuthema: Depression wird auch heute noch oft weggeschwiegen. Angehörige bleiben stumm, und Betroffene leiden still vor sich hin. Ihnen fehlt meist die Kraft, um sich zu artikulieren. In seinem autobiografischen Buch Der Hund mit dem Frisbee gibt Daniel Göring den Betroffenen eine Stimme. Er erzählt, wie er seine Erschöpfungsdepression bis hin zu einem Suizidversuch erlebte und durch eine Therapie den Weg zurück ins Leben und in die Gesellschaft gefunden hat. Er zeigt den Leidenden, dass die Krankheit heilbar ist und es Hoffnung auf ein Leben nach der Depression gibt.

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Referent: Daniel Göring

Daniel Göring war zehn Jahre Leiter der Kommunikation des Bundesamtes für Zivilluftfahrt. In diese Zeit fielen der Konkurs der Swissair und Flugzeugabstürze mit vielen Toten. Er wurde anschließend Leiter der Unternehmenskommunikation eines internationalen Bau- und Tourismuskonzerns. Heute ist er als Autor, Referent und Kommunikationsberater bei den Schweizerischen Bundesbahnen tätig, setzt sich für einen wertschätzenden Umgang mit Menschen ein und ist aktiv in der Förderung der psychischen Gesundheit in der Gesellschaft. Mehr unter: https://www.danielgoering.ch/

Einführung: Gunter Neubauer, Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts Tübingen, Mitautor des Männergesundheitsberichts Baden-Württemberg

Moderation: Thomas König, Fachbereichsleiter Gesellschafts- und Sozialpolitik, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Dietmar Merz, Studienleiter Gesundheitspolitik und Medizinethik an der Evangelischen Akademie Bad Boll

Anmeldung: online unter http://www.akademie-rs.de/vanm_22847 oder per E-Mail an: koenig@akademie-rs.de – die Veranstaltung ist kostenfrei.

Veranstaltungs-Flyer

Vortrag „Männer in der Lebensmitte – das Klimakterium virile“ am 27.11.2018 in Tübingen

Gibt es die männlichen Wechseljahre und was braucht der Mann ab 45?

Wir wissen heute, dass auch Männer ein Klimakterium bzw. Wechseljahre durchlaufen und dass einige der daraus resultierenden Erscheinungen abgefedert werden können. Sie müssen aber nicht unbedingt behandelt werden – oft genügt es, wenn Männer um diese eigentlich normalen Veränderungen wissen. Denn die physische und psychische Gesundheit hat bei Männern andere Voraussetzungen und braucht eigene Wege. Wir wollen diese Gesichtspunkte unter Berücksichtigung neuer Fakten diskutieren und männerspezifische Lösungen aufzeigen.

Vortrag Prof. Dr. med. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor der Universitätsklinik für Urologie Tübingen

  • Dienstag 27. November 2018, 19.30 Uhr
  • vhs Tübingen, Raum 017 – Eintritt frei

Infos zur Anreise und Plakat zum Vortrag

Eine Kooperationsveranstaltung von

  • AOK Neckar Alb
  • Initiativkreis Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg – komm b-w
  • Patientenforum Tübingen
  • vhs Tübingen

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Fachtag „Mann wie doch die Zeit vergeht – Männer* im Berufsausstieg“ am 13.12.2018 in Dresden

Die Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen lädt herzlich ein zum Fachtag „Mann wie doch die Zeit vergeht – Männer* im Berufsausstieg“ am Donnerstag, dem 13.12.2018 in Dresden. Hiermit wollen wir Fachkräfte aus dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie aus der Arbeitswelt in einem in seiner Brisanz weitgehend unterschätzten Thema der Männerwelt sensibilisieren und weiterbilden. Wir freuen uns sehr auf dieses spannende Programm und schließen uns damit auch den verschiedenen Aktivitäten zum Tag der ungleichen Lebenserwartung am 10. Dezember an.

Näheres zu Inhalt und Anmeldung im  Veranstaltungs-Flyer

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Internationaler Männertag Augsburg 2018 – Vortrag Martin Dinges am 20. November

Referent: Prof. Dr. Martin Dinges, Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, Stuttgart

Thema: Gesundheitsrisiko Männlichkeit? Aktuelle und historische Perspektiven

Das Gesundheitsverhalten von Männern wird häufig als „defizitär“ dargestellt. Worauf beruht diese Vorstellung und wie stichhaltig ist sie?

Wie wichtig ist die soziale Lage, wie bedeutsam ist das Verhalten von Männern?

Welche Rolle spielt die geschlechterspezifische Aufgabenverteilung zwischen Männern und Frauen? Wie wirken sich die Veränderungen in der Arbeitswelt aus? Verarbeiten Männer Stress und psychische Probleme anders als Frauen?

Sind unser Gesundheitssystem und die Beratungsangebote überhaupt für Männer passgerecht – oder haben sie spezielle Bedarfe, die besser beachtet werden müssten?

Diese aktuellen Fragen analysiert Prof. Dr. Martin Dinges in seinem Vortrag mit einem Blick auf die derzeit lebenden Jungen und Männer.

Termin: Dienstag, 20. November 2018, 19.30 Uhr

Ort: Evangelisches Forum Annahof, Augsburg – Eintritt frei

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Augsburger Arbeitskreises Internationaler Männertag

Einladungs-Plakat zum Vortrag

Gesamtprogramm Internationaler Männertag 2018 Augsburg

Call for papers: Kongress Armut und Gesundheit 2019 | Programmkomitee Genderaspekte in Public Health

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie herzlich einladen zum kommenden Kongress Armut und Gesundheit am 14. und 15. März 2019 an der Technischen Universität Berlin. Mit dem Motto POLITIK MACHT GESUNDHEIT möchten wir den Health in All Policies-Ansatz (HiAP) weiter diskutieren. Das Motto enthält bewusst zwei Lesarten: Zum einen ist Gesundheit auch eine Frage des politischen Willens (‚Politik macht Gesundheit`), zum anderen stellt Politik einen ständigen Kampf um Macht zwischen konkurrierenden Interessen dar (‚Politik Macht Gesundheit‘).

Das Diskussionspapier zum nächsten Kongress finden Sie hier . Gern können Sie uns Ihre Anregungen dazu übermitteln.

Den thematischen Call for Abstracts für das Themenfeld „Genderaspekte in Public Health“ finden Sie hier zum Download. Wir bitten Sie, diesen in Ihre Netzwerke und / oder gezielt an Interessenten weiterzuleiten, damit uns Beiträge zu den gesammelten Themen erreichen. Das Einreichen der Beiträge erfolgt online über unsere Webseite www.armut-und-gesundheit.de

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit und gerne zur Verfügung.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Matten

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Kongress Armut und Gesundheit

Der Public Health Kongress in Deutschland

Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Friedrichstr. 231 | 10969 Berlin

Telefon: 030 – 44 31 90 97

Fax: 030 – 44 31 90 63

Mail: matten@gesundheitbb.de

www.armut-und-gesundheit.de

Erster Bildungsreferent Männergesundheit in Dresden

Der Stellenwert von Männergesundheit in Deutschland nimmt offenbar doch langsam zu. Der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen ist es gelungen, hierfür eine eigene Stelle zu schaffen! Seit dem 1. Juli 2018 arbeitet Stefan Beier als Bildungsreferent Männergesundheit im Landesfachstellenteam. Er wird sich mit der Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts Männergesundheit in Sachsen beschäftigen. Begleitet wird die Umsetzung durch eine Kampagne Männergesundheit.

Stefan Beier ist erreichbar unter:

stefan.beier@juma-sachsen.de

0351 79200289

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Männer in der Pflege: Zeitzeugen gesucht

Das Institut für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung fördert derzeit ein Projekt zur Erforschung der Geschichte von Männern in der Pflege. Themen sind u. a. die Bedeutung von Männern während der Modernisierung des Pflegeberufes um 1970.

Die Entwicklung spezifischer Aufgabenbereiche für Männer und Frauen in der Pflege sind von besonderem Interesse. Wie gingen Krankenpfleger mit den Spannungen um, die sich aus ihrer Arbeit im vermeintlichen „Frauenberuf“  Pflege ergaben.

Gesucht werden Zeitzeugen, die über den Alltag in dieser Zeit der Umbrüche berichten können. In Frage kommen ehemalige Pflegekräfte oder Pflegehilfskräfte männlichen  Geschlechts aus Krankenpflege oder Altenpflege. Die Interviewpartner sollten ihre Berufslaufbahn (inkl. Ausbildung) nach Möglichkeit zwischen 1955 und 1975 begonnen haben.

Für die Gespräche wären ca. ein bis zwei Stunden vorgesehen. Von der Gesprächszeit abgesehen entstehen den Interviewpartnern keinerlei weitere Verpflichtungen. Vollständige Anonymisierung wird gewährleistet.

Bei Interesse bitte melden bei Christoph Schwamm

Noch zu haben: RKI-Bericht Männergesundheit (2014)

Liebe Netzwerker,

die Gesundheitsberichterstattung räumt die Lagerbestände, worunter sich auch noch etliche Männergesundheitsberichte befinden.

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Wer das papierlose Büro bevorzugt, kann stets hier nachschauen:

Aber wer noch ein oder mehrere Exemplare des Berichtes haptisch auf dem Tisch haben möchte oder für Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen etc. einsetzen will, möge bitte eine Bestellung unter diesem Link aufgeben. Hier ist die Bestellmenge auf 5 Exemplare begrenzt.

Wer mehr möchte, bitte eine Mail unter Angabe der Lieferadresse (Name, Straße, PLZ, Wohnort) an:  gbe@rki.de

Bestellungen bitte bis Ende September 2018 abgeben.

Diese Information darf gern an Interessierte weitergeleitet werden.

Viele Grüße

Anne Starker, MPH
Robert Koch-Institut
Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring
FG 27 Gesundheitsverhalten
Postfach 650261
13302 Berlin

E-Mail: StarkerA@rki.de
Tel: 030-18754-3464

Besucheradresse:
General Pape-Str. 62-66
12101 Berlin
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Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit