Stiftung Männergesundheit: Aufruf zur Beteiligung an der Kampagne zum „Tag der ungleichen Lebenserwartung“ zwischen 19.11. und 10.12.

Seit 2017 ruft die Stiftung Männergesundheit den 10. Dezember als „Tag der ungleichen Lebenserwartung“ aus, um auf die Lebenserwartungsdifferenz zwischen Männern und Frauen hinzuweisen. Um den „Tag der ungleichen Lebenserwartung“ herum organisiert die Stiftung auch in diesem Jahr eine 3-wöchige Kampagne. Ihre Ziele sind:

1. Aufrütteln: Anhand von Daten und Fakten werden die verschiedenen Ursachen für die kürzere Lebenserwartung der Männer aufgezeigt.

2. Helfen: Es werden konkrete Hilfestellungen für einzelne Problembereiche vorgestellt.

3. Motivieren: Es wird gezeigt, dass Mann auch mit kleinen Schritten viel für seine Gesundheit machen kann.

Die Kampagne läuft über die Sozialen Medien, lokale Printmedien und Aktionen vor Ort. Für 2019 ist ein Video-Event in mehreren Städten geplant. Ziel ist es, Männer unmittelbar anzusprechen und mediale Aufmerksamkeit zu generieren.

Termin: Das Event sollte zwischen dem Internationalen Männertag am 19.11. und dem „Tag der ungleichen Lebenserwartung“ am 10.12. stattfinden.

Die Stiftung Männergesundheit ruft Interessierte auf, sich an der Kampagne zu beteiligen und die Organisation einen Video-Events zu übernehmen.

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Tagung zum Projekt HelpMen – Gesundheit als Thema der Grundbildung für Männer, Brixen 23.-24.09.2019

Die Cusanus Akademie Brixen ist einer von fünf Partnern im Projekt HelpMen – Gesundheit als Thema der Grundbildung für Männer in Europa weiterentwickeln. Mit regionalen Recherchen und Pilotveranstaltungen vor Ort wurde im länderübergreifenden Austausch ein Curriculum für Männergesundheitsgrundbildung erarbeitet.

Angereichert durch einige Expertenbeiträge sollen bei der Tagung in Brixen   Ergebnisse dieser Arbeit und einige Elemente des Curriculums vorgestellt und praktisch erlebbar gemacht werden.

zum Tagungsprogramm

Die Tagung richtet sich an alle Männer und Frauen, die sich mit dem Thema Männergesundheit und Männer- und Bubenarbeit auseinandersetzen, an Psycholog*innen, Soziolog*innen, Pädagog*innen, Erzieher*innen, Ärzt*innen, Sozialarbeiter*innen und alle Interessierte.

Termine:

Montag 23. September 2019, 9.00 bis 16.30 Uhr, abends 20.00 Uhr Film im Forum Brixen

Dienstag 24.September 2019, 9.00 bis 11.30 Uhr

Die Tage können einzeln besucht werden! Anmeldung erwünscht

Teilnahmebeitrag:

Die Tagung ist kostenlos

Tagungsort:

Priesterseminar Brixen, Hörsaal 1

Informationen und Anmeldung

Kard. N. Cusanus Akademie, Bildungshaus St. Georg
Sarns 10, 39042 Brixen, Südtirol
Telefon +39 0472 201263 / +39 0472 832204

E-Mail: info@cusanus.bz.it

Webseite: www.cusanus.bz.it

zum Anmeldeformular

WEBINAR MEETING am 20.9.2019 für NGOs zur Europäischen WHO-Strategie für Männergesundheit

Die WHO Europa hat auf der 68. Vollversammlung vom 17. bis 20. September 2018 in Rom die erste Männergesundheitsstrategie für Europa beschlossen.

Dazu wurden ein Männergesundheitsbericht der WHO for Europe (130 Seiten, englisch) eine Strategie dazu (15 Seiten, auch auf Deutsch) und eine entsprechende Resolution (4 Seiten, auch auf Deutsch) verabschiedet.

Die Dokumente sollen Anregungen für die 53 Mitgliedsländer darstellen, um den Gleichstellungsansatz zur Förderung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens von Männern parallel zu Aktivitäten zur Gesundheitsförderung von Frauen voranzubringen.

Die Regionaldirektion unterstützt die Mitgliedsstaaten in der Umsetzung der Konzeption und fördert den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedsländern. Dabei kommt den nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) eine große Bedeutung zu.

Aus Anlass des ersten Jahrestages der Verabschiedung des Männergesundheitsberichtes der WHO bereitet die Global Action of Men’s Health (GAMH) gemeinsam mit der WHO Europe ein Webinar von 10.30 bis 12.30 Uhr MEZ (Software Eventbrite) vor. Bis zu 1.000 Personen können europaweit daran teilnehmen.

Isabel Yordi Aguirre von der WHO wird eine Einführung zu den Dokumenten geben, es folgen Erfahrungsberichte aus Mitgliedsländern der WHO und eine freie Diskussion. Die endgültige Tagesordnung wird gegenwärtig erarbeitet.

Durch die technischen Möglichkeiten einer Webinar-Konferenz können viele Organisationen der Jungen-, Männer- und Väterarbeit am Webinar kostenlos teilnehmen.

Der Titel des Webinars lautet: „Improving Men’s Health in Europe: Webinar on the WHO Men’s Health Strategy“


You can register for the webinar here.

The webinar is chiefly aimed at:

  1. European organisations with an interest in men’s health
  2. European organisations with an interest in wider men’s issues, such as fatherhood, violence prevention and gender equality.
  3. European organisations with a focus on public health generally or specific health issues, such as cancer, cardiovascular disease and mental health.
  4. European organisations representing specific professional groups, including GPs, nurses and urologists.
  5. Individual academics, researchers, practitioners and advocates.

The webinar is free and will be held in English.


OMR Prof. Dr. sc. med. Doris Bardehle
Stiftung Männergesundheit
Koordinatorin des Wissenschaftlichen Beirates

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Netzwerktreffen 2019 – Vorseminar zum Projekt „HelpMen“ am 15.11.19, 13:00 – 16:30

Erfahrungen und Ergebnisse im Projekt HelpMen zur Män­ner­ge­sund­heits­grund­bil­dung

Im Rahmen eines Vorseminars beim Jahrestreffen des Netzwerk Jungen- und Män­ner­ge­sund­heit präsentieren Gunter Neubauer und Reinhard Winter (SOWIT Tübingen) Erfahrungen und Ergebnisse im Projekt „HelpMen – Health Literacy Progress for Men in Europe / Gesundheit als Thema der Grundbildung für Männer in Europa wei­ter­ent­wi­ckeln“.

Mit einer Laufzeit von 10/2017 – 11/2019 und 5 Partnern in Deutschland, Österreich, Italien und Luxembourg war unser Ziel, in un­ter­schied­lichs­ten Pi­lot­pro­jek­ten ein Curriculum zur Män­ner­ge­sund­heits­grund­bil­dung zu entwickeln und mit geeigneten Zugängen und Formaten sowie män­ner­be­zo­ge­nen Inhalten und Methoden zu hinterlegen. Das Projekt wird in einer On­line-Ver­öf­fent­li­chung und als Broschüre dokumentiert.

Programm

ab 13:00     Come Together – Ankommen

13:30           Begrüßung, Vor­stel­lungs­run­de, Einführung

Das Erasmus+ Projekt HelpMen – Health Li­ter­a­cy­ Pro­gress for Men in Europe / Gesundheit als Thema der Grundbildung für Männer in Europa wei­ter­ent­wi­ckeln

Pro­jekt­über­blick: Ziele, Zugänge, Verlauf, Ergebnisse

Einblicke zur Arbeit in einer strategischen Partnerschaft (AT, DE, IT, LU)

Präsentation des Curriculums zur Män­ner­ge­sund­heits­grund­bil­dung

Diskussion, Austausch, Transfer

16:30           Ende des Vorseminars

Vorseminar „HelpMen“ 15.11.19, 13:00 – 16:30

Rathaus Nürnberg, Rathausplatz 2, Schöner Saal (Zimmer 45)

Download Flyer Vorseminar

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Netzwerktreffen 15.-17.11.2019 in Nürnberg – Programmflyer und Anmeldung

Liebe Netzwerkmitglieder und Interessierte,

das Programm des Netzwerktreffens, das wieder als öffentliche Fachtagung veranstaltet wird, steht und der Flyer mit allen wichtigen Informationen ist fertig.

Wir beginnen am Freitag 15. November 17.00 Uhr mit einem Blick zurück und aktuellen Infos zum Stand der Jungen- und Männergesundheit in Nürnberg – unserem diesjährigen Gastgeber – und Bayern.

Programmschwerpunkt dieses Mal ist die „Männergesundheit im kommunalen Raum“, wozu wir v.a. für Samstag interessante und praxisnahe Beiträge einsammeln konnten.

Am Sonntag ist dann Zeit für weitere aktuelle Jungen- und Männergesundheitsaktivitäten, einen Blick über die Landesgrenzen und Fragen zur Weiterarbeit im Netzwerk. Das Ende des Netzwerktreffens wird um 12.30 Uhr sein.

Bereits am Freitag Nachmittag ab 13.30 Uhr gibt es als „Vorseminar“ eine Präsentation von Ergebnissen aus dem Projekt HelpMen zur Männergesundheitsgrundbildung.

Wir haben Hotelkontingente vorreserviert – Informationen zu Kosten und Buchung finden sich hier.

Ab sofort nehmen wir gerne Anmeldungen entgegen – am besten mit dem Anmeldeformular per Post an:

Stadt Nürnberg, Ansprechpartner für Männer | Fünferplatz 1 | 90403 Nürnberg

oder per E-Mail an: fb@stadt.nuernberg.de

Herzliche Einladung – wir freuen uns auf eine spannende Tagung und gute Resonanz

Matthias Becker und Gunter Neubauer

 

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Netzwerkmitglied Thomas Altgeld neuer Vorsitzender des Bundesforum Männer

Thomas Altgeld, als Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen in Hannover ein Gründungsmitglied des Netzwerk Jungen- und Männergesundheit, wurde soeben zum neuen Vorsitzenden des Bundesforum Männer gewählt. Er war schon seit 2017 im Vorstand des Bundesforums und folgt jetzt dem Gründungsvorsitzenden Martin Rosowski nach, der sein Amt ein Jahr vor Ablauf der regulären Amtsdauer abgegeben hatte. Thomas Altgeld ist also bis zur Neuwahl des gesamten Vorstands in 2020 gewählt.

Thomas Altgeld kündigte in seiner Vorstellung an, dass er die Profilierung des Bundesforums im politischen Raum fortschreiben, die Professionalisierung der Geschäftsstelle weiterführen und die Erweiterung der inhaltlichen Ausrichtung etwa um Aspekte der Jungen- und Männergesundheit vorantreiben will.

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Arbeit als Vorsitzender des Bundesforum Männer!

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Männergesundheit beim Kongress „Armut und Gesundheit 2020“

Liebe Netzwerker und Netzwerkerinnen,

ich hatte in der Runde schon einmal für den Kongress Armut und Gesundheit geworben und dass das Thema „Männergesundheit“ dort vertreten sein kann und sollte. Denkbar sind Projektvorstellungen, Präsentation von Forschungsergebnissen, Diskussionsrunden etc.

Wer den Kongress nicht kennt, schaue bitte mal in die Kongressdokumentation der einzelnen Jahre.

Ich bin Mitglied des Programmkomitees „Genderaspekte in Public Health“, das in Kürze die Arbeit für die Vorbereitung des Kongresses 2020 aufnimmt.
Wir  haben nächste Woche eine erste Besprechung, bei der u.a. folgende Fragen besprochen werden sollten, die ich hiermit an euch weiterleite:

  • Welche Themen im Bereich „Genderaspekte in Public Health“ sollten für den Kongress 2020 vertieft und welche neu aufbereitet werden?
  • Welche Handlungsfelder/Themen/Leitfragen ergeben sich aus eurer aktuellen Arbeit als Schwerpunkte?
  • Gibt es Organisationen/Personen die Mitwirkung am Kongress gewonnen werden sollten?
  • Gibt es bereits erste Ideen für Veranstaltungen?

Wenn ihr dazu Fragen, Ideen oder Anregungen habt, meldet euch gern – bis Mittwochvormittag 19. Juni 2019.

Viele  Grüße
Anne Starker

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Anne Starker, MPH
Robert Koch-Institut
Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring
FG 27 Gesundheitsverhalten
General Pape-Str. 62-66
12101 Berlin

E-Mail: StarkerA@rki.de
Tel: 030-18754-3464
___________________________________

Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

Stadt Stuttgart sucht Mitarbeiter/-in im Bereich Chancengleichheit und Vielfaltspolitik (m/w/d) mit Schwerpunkt „männliche Perspektive“

Mitarbeiter/-in für den Bereich Verbesserung Chancengleichheit und Vielfaltspolitik (m/w/d)

Bürgermeisteramt
Kennzahl: BMA/0007/2019
Vollzeit
Bewerbungsfrist: 31.03.2019

baldmöglichst, unbefristet, in der Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft mit Schwerpunkt auf einer männlichen Perspektive gesucht.

Die Abteilung für individuelle Chancengleichheit von Frauen und Männern, die dem Geschäftskreis des Oberbürgermeisters unmittelbar zugeordnet ist, erarbeitet im kleinen kreativen Team mit hohem gesellschaftspolitischen Anspruch und Engagement innovative Positionen und Projekte. Sie wirkt im Rahmen der Aufgaben der Landeshauptstadt an der Realisierung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in Beruf, Bildung, Familie und Gesellschaft, Migration innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung mit. Besonders wichtig ist hierbei die strategische Ausrichtung auf Diversitypolitik mit der jeweiligen Zieldimension Geschlecht, Alter, ethnischen Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, sexuelle Identität oder besser: und soziale Herkunft/Lebenslage.

Die Stelle erfordert ein abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium (Diplom, Bachelor oder Master) entsprechende Berufspraxis und möglichst Erfahrung im Bereich der öffentlichen Verwaltung. Bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung in Entgeltgruppe 12 TVÖD.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen gerne Frau Dr. Matschke Telefon 0711 216-80437, zur Verfügung.

Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe der Kennzahl BMA/0007/2019 mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (inklusive einschlägiger Abschluss- und Arbeitszeugnisse) bis zum 31.03.2019 an das Bürgermeisteramt der Landeshauptstadt Stuttgart, c/o Haupt- und Personalamt, 70161 Stuttgart oder per mail an poststelle.bewerbungen10-5@stuttgart.de.

Quelle: Stadt Stuttgart – https://stuttgart.bewerbung.dvvbw.de/224-mitarbeiter-in-fuer-den-bereich-verbesserung-chancengleichheit-und-vielfaltspolitik/de/job.html

 

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Neu erschienen: Wie geht Männerbildung? Impulse und Ergebnisse aus dem Projekt „Männer – Bildung – Männerbildung“

Das Projekt „Männer – Bildung – Männerbildung“ (2016 – 2018) reflektierte Männerbildung in einem doppelten Sinn: einmal als Frage, wie männerbezogene Bildung in Institutionen stattfindet, wie sie organisiert wird und verbessert werden kann – zum anderen und vor allem, wie Männer ihre Bildungsprozesse selbst verstehen, woran sie interessiert sind und wie sie angesprochen und beteiligt werden wollen. Dabei ging es auch um Fragen der Gesundherhaltung und eine adäquate Männerbildung im Gesundheitsbereich, z.B. bei Gesundheitskursen oder Männergesundheitstagen. 

Fünf Praxiseinrichtungen in Baden-Württemberg – die Volkshochschulen Schwäbisch Gmünd und Tübingen sowie die Familienbildungsstätten Heidenheim, Kirchheim und Ulm – richteten dazu u.a. jeweils eine Fokusgruppe ein, um diese Fragen mit Männern zu diskutieren und ihre institutionelle Praxis weiterzuentwickeln. Wichtige Ergebnisse und Ableitungen aus dem Projekt Männerbildung:

  1. Männer entwickeln zunehmend familien- und freizeitbezogene Bildungsinteressen
  2. Für Bildungsinteressen von Männern fehlt oft noch ein passendes institutionelles Angebot
  3. Fokusgruppenarbeit ist ein erfolgversprechender methodischer Zugang zur Männerbildung
  4. Implementierung und Weiterentwicklung von Männerbildung braucht längerfristige Perspektiven

Männergesundheitsbildung“ reflektiert Gesundheit als einen Bildungsprozess, der auf Männerseite mehr Aufmerksamkeit braucht, und thematisiert entsprechend „männliche“ Zugänge zu Gesundheitskompetenz (Health literacy), in die Gesundheitsversorgung sowie im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention.

„Männer – Bildung – Männerbildung“ war ein Kooperationsprojekt des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg und der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft der Familien-Bildungsstätten in Württemberg (LEF), das vom Kultusministerium Baden-Württemberg gefördert  und durch Gunter Neubauer vom SOWIT begleitet wurde.

Impulse und Ergebnisse aus dem Projekt sind jetzt zusammen mit anschaulichen Berichten der Praxisstandorte in einer Broschüre von 32 Seiten erschienen, die beim SOWIT sowie beim vhs-Verband und bei der LEF als Download verfügbar ist.

 

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Männerberatung – neue Online-Plattform männerberatungsnetz.de am Start

Wenn Jungen, Männer und Väter nach (professioneller) Unterstützung suchen, finden sie häufig nicht das passgenaue Angebot oder wissen gar nicht, dass es Beratung und Unterstützung speziell für Jungen, Männer und Väter gibt. Oft tun sie sich zunächst auch schwer damit, Hilfe nachzufragen und anzunehmen. Wohin aber wendet sich ein Mann, der häusliche Gewalt erlebt hat und sich schämt? Mit wem berät sich ein Vater, frisch getrennt, zu der Frage, wie gemeinsame Elternverantwortung trotz Trennung möglich ist und wie er einen guten Kontakt zu seinem Kind behalten kann?

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Einfacher Zugang zu guter Beratung und professioneller Unterstützung

Das Bundesforum Männer bündelt mit der männerberatungsnetz.de vorhandene Angebote an Männerberatung in unterschiedlichen Themenfeldern und macht sie für hilfesuchende Jungen, Männer und Väter leichter zugänglich.

männerberatungsnetz.de vereinfacht als niedrigschwellige Online-Plattform die Suche nach Beratungsangeboten, die sich speziell an Jungen, Männer und Väter richten. Die Unterstützungs- und Hilfsangebote in der Nähe können mittels Orts- und Themensuche schnell gefunden werden.

Zum Start am 27. Februar 2019 sind auf männerberatungsnetz.de über 120 Angebote in elf Beratungsfeldern vor allem aus Deutschland, aber auch aus Österreich und der Schweiz zu finden. Es zeigt sich zugleich, dass noch einige „weiße Flecken“ bestehen und in vielen Bereichen und Regionen Deutschlands bisher noch keine ausreichenden Beratungsangebote für Männer vorhanden sind, speziell solche mit männersensiblen Konzepten. Die Webseite wird sukzessive weiter ausgebaut. Beratungsangebote können online eingetragen werden. Nach einer positiven Prüfung werden sie auf der Webseite freigeschaltet.

Was ist Männerberatung?

Männerberatung umfasst Beratungsangebote, die Männer als Zielgruppe ansprechen, auf Männerbelange spezialisiert sind oder die ein professioneller Umgang mit männlichen Rollenbildern und Stereotypen auszeichnet. Vor allem männersensible und männlichkeitsreflektierende Beratung berücksichtigt dabei das Spannungsfeld, in dem sich Männer bewegen. Sie nimmt Jungen, Männer und Väter in ihrer Vielfalt und ihren unterschiedlichen individuellen Bedürfnissen wahr und gründet auf einer geschlechterreflektierten Analyse von gesellschaftlichen, strukturellen und kulturellen Männerbildern und Männlichkeitsanforderungen.

Hier geht es zur Webseite: www.männerberatungsnetz.de

Quelle: Bundesforum Männer