Call for papers: Kongress Armut und Gesundheit 2019 | Programmkomitee Genderaspekte in Public Health

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie herzlich einladen zum kommenden Kongress Armut und Gesundheit am 14. und 15. März 2019 an der Technischen Universität Berlin. Mit dem Motto POLITIK MACHT GESUNDHEIT möchten wir den Health in All Policies-Ansatz (HiAP) weiter diskutieren. Das Motto enthält bewusst zwei Lesarten: Zum einen ist Gesundheit auch eine Frage des politischen Willens (‚Politik macht Gesundheit`), zum anderen stellt Politik einen ständigen Kampf um Macht zwischen konkurrierenden Interessen dar (‚Politik Macht Gesundheit‘).

Das Diskussionspapier zum nächsten Kongress finden Sie hier . Gern können Sie uns Ihre Anregungen dazu übermitteln.

Den thematischen Call for Abstracts für das Themenfeld „Genderaspekte in Public Health“ finden Sie hier zum Download. Wir bitten Sie, diesen in Ihre Netzwerke und / oder gezielt an Interessenten weiterzuleiten, damit uns Beiträge zu den gesammelten Themen erreichen. Das Einreichen der Beiträge erfolgt online über unsere Webseite www.armut-und-gesundheit.de

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit und gerne zur Verfügung.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Matten

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Kongress Armut und Gesundheit

Der Public Health Kongress in Deutschland

Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Friedrichstr. 231 | 10969 Berlin

Telefon: 030 – 44 31 90 97

Fax: 030 – 44 31 90 63

Mail: matten@gesundheitbb.de

www.armut-und-gesundheit.de

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Erster Bildungsreferent Männergesundheit in Dresden

Der Stellenwert von Männergesundheit in Deutschland nimmt offenbar doch langsam zu. Der Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen ist es gelungen, hierfür eine eigene Stelle zu schaffen! Seit dem 1. Juli 2018 arbeitet Stefan Beier als Bildungsreferent Männergesundheit im Landesfachstellenteam. Er wird sich mit der Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts Männergesundheit in Sachsen beschäftigen. Begleitet wird die Umsetzung durch eine Kampagne Männergesundheit.

Stefan Beier ist erreichbar unter:

stefan.beier@juma-sachsen.de

0351 79200289

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Männer in der Pflege: Zeitzeugen gesucht

Das Institut für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung fördert derzeit ein Projekt zur Erforschung der Geschichte von Männern in der Pflege. Themen sind u. a. die Bedeutung von Männern während der Modernisierung des Pflegeberufes um 1970.

Die Entwicklung spezifischer Aufgabenbereiche für Männer und Frauen in der Pflege sind von besonderem Interesse. Wie gingen Krankenpfleger mit den Spannungen um, die sich aus ihrer Arbeit im vermeintlichen „Frauenberuf“  Pflege ergaben.

Gesucht werden Zeitzeugen, die über den Alltag in dieser Zeit der Umbrüche berichten können. In Frage kommen ehemalige Pflegekräfte oder Pflegehilfskräfte männlichen  Geschlechts aus Krankenpflege oder Altenpflege. Die Interviewpartner sollten ihre Berufslaufbahn (inkl. Ausbildung) nach Möglichkeit zwischen 1955 und 1975 begonnen haben.

Für die Gespräche wären ca. ein bis zwei Stunden vorgesehen. Von der Gesprächszeit abgesehen entstehen den Interviewpartnern keinerlei weitere Verpflichtungen. Vollständige Anonymisierung wird gewährleistet.

Bei Interesse bitte melden bei Christoph Schwamm

Noch zu haben: RKI-Bericht Männergesundheit (2014)

Liebe Netzwerker,

die Gesundheitsberichterstattung räumt die Lagerbestände, worunter sich auch noch etliche Männergesundheitsberichte befinden.

Ohne Titel
Wer das papierlose Büro bevorzugt, kann stets hier nachschauen:

Aber wer noch ein oder mehrere Exemplare des Berichtes haptisch auf dem Tisch haben möchte oder für Lehr- und Fortbildungsveranstaltungen etc. einsetzen will, möge bitte eine Bestellung unter diesem Link aufgeben. Hier ist die Bestellmenge auf 5 Exemplare begrenzt.

Wer mehr möchte, bitte eine Mail unter Angabe der Lieferadresse (Name, Straße, PLZ, Wohnort) an:  gbe@rki.de

Bestellungen bitte bis Ende September 2018 abgeben.

Diese Information darf gern an Interessierte weitergeleitet werden.

Viele Grüße

Anne Starker, MPH
Robert Koch-Institut
Abteilung für Epidemiologie und Gesundheitsmonitoring
FG 27 Gesundheitsverhalten
Postfach 650261
13302 Berlin

E-Mail: StarkerA@rki.de
Tel: 030-18754-3464

Besucheradresse:
General Pape-Str. 62-66
12101 Berlin
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Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

Fachtagung: Jungen auf der Flucht – Köln, 11.10.2018

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Fachtagung: Jungen auf der Flucht

Gendergerechte Gesundheitsförderung für unbegleitete minderjährige männliche Geflüchtete

Neun von zehn Flüchtlingen, die minderjährig und unbegleitet nach Deutschland kommen, sind Jungen. Trotzdem wird dies weder in der Forschung, noch bei der Entwicklung pädagogischer, jugendpsychiatrischer oder gesundheitsfördernder Angebote ausreichend thematisiert. Dabei gibt es bei den Fluchtursachen, den Flucht- und Gewalterfahrungen sowie den Bewältigungsstrategien viele jungenspezifische Aspekte.

In der Zeit von Ende 2015 bis 2017 stand die Jugendhilfe unter einem enormen „Improvisationsdruck“,unter dem das Hilfesystem mit einer Vielzahl pädagogischer, psychologischer und administrativer Herausforderungen konfrontiert war. Inzwischen sind spezifische Hilfestrukturen weitgehend aufgebaut, auch gelangen weniger Flüchtlinge nach Europa. Deshalb besteht nun die Möglichkeit, die zur Routine werdende Praxis der stationären Jugendhilfe, der Trauma-Behandlung und der Gesundheitsförderung einer gendersensiblen Reflektion zu unterziehen.

Termin: 11. Oktober 2018

Veranstaltungsort: Ameron Hotel Regent, Melatengürtel 15, 50933 Köln

Teilnahmegebühr: kostenlos, für Verpflegung ist gesorgt

Anmeldefrist: 15.09.2018 (Teilnehmerzahl begrenzt)

Weitere Informationen, das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Ansprechpartnerin:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Frau Alexandra Pitscheider (Referat 2-24)
Maarweg 149 – 161, 50825 Köln
Tel.:  0221-8992-356
Alexandra.Pitscheider(at)bzga.de

Titelseite des Flyers: Fachtagung: Jungen auf der Flucht

 

CALL FOR PAPERS: „Männlichkeiten und Care: Selbstsorge, Familiensorge, Gesellschaftssorge“ – 12. Tagung AIM GENDER in Stuttgart, 13. – 15.12.2018

Bei dieser Tagung soll die bisher wenig beachtete Rolle von Männern in der Care-Arbeit (z. B. Kinderbetreuung, Arbeit im Haushalt, Partnerpflege) sowie deren Auswirkungen auf geltende Konzepte von Männlichkeit diskutiert werden. Dabei soll auch die historische Entwicklung einer „männlichen Sphäre“ von Berufsarbeit und einer „weiblichen“ der Sorgearbeit rekonstruiert werden.

Weitere Informationen zu Call for papers, Anmeldung usw. im Download

Veranstalter:

Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung in Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften (AIM GENDER)

und

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Fachbereich Geschichte

Ziel des Arbeitskreises AIM GENDER ist die fächerübergreifende gegenseitige Wahrnehmung und Kooperation von Forscherinnen und Forschern aus Geschichts-, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaften sowie der Soziologie, die zum Thema Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart arbeiten. Vertreterinnen und Vertreter anderer Fachrichtungen sind willkommen.

Informationen über den Arbeitskreis und die ersten elf Tagungen sowie die dort diskutierten Papiere finden sich hier

Termin und Ort:

13. – 15. Dezember 2018 (Donnerstagabend bis Samstagnachmittag)

Stuttgart-Hohenheim,

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Deadlines:

13. September 2018: Einreichen der Abstracts an martin.dinges@igm-bosch.de

25. September (spätestens): Mitteilung über Annahme oder Ablehnung des Vorschlages

Tagungssprache ist Deutsch. Papiere und Vorträge können aber auch in englischer Sprache vorgelegt bzw. gehalten werden. Eine Finanzierung kann nicht übernommen werden.

Jungenmedizinisches Update – interdisziplinäres Symposium am 15.09.18 beim DGKJ-Kongress in Leipzig

Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts (RKI) hat am 5. Juni ihre Empfehlung zur HPV-Impfung für Jungen beschlossen. Danach empfiehlt die STIKO die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) für alle Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Zu einer Nachholimpfung wird bis zum Alter von 17 Jahren geraten. Mit Veröffentlichung im Epidemiologischen Bulletin 34/2018 Ende August wird die neue STIKO-Empfehlung offiziell. Danach hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) drei Monate Zeit, die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie zu prüfen, welche die Kostenübernahme von Impfungen durch die Gesetzliche Krankenversicherung regelt.

Die Entscheidung der STIKO für eine Empfehlung zur HPV-Impfung für Jungen ist nicht nur sehr begrüßenswert, sondern längst überfällig. Die Datenlage zeigte schon seit einiger Zeit die deutlichen Vorteile einer HPV-Impfung auch für Jungen. So konnte u.A. nachgewiesen werden…

  • dass Jungen im Alter von 10 bis 15 Jahren durch eine HPV-Impfung einen hohe Anti­körper-Titer erreichen.
  • Ebenso wurde die Schutz­wirkung des quadrivalenten HPV-Impfstoffs gegen Genital­warzen und Vorstufen des Penis- und Anal­karzinoms bei Jungen und jungen Männern nachgewiesen.
  • Daten aus Australien zeigten zudem die HPV-Impfung auch bezogen auf den sogenannten „Herden­schutz“ als sehr effektiv.
  • Bedeutsam ist, dass ungeimpfte Männer und Frauen, die sexuelle Kontakte zu geimpften Personen haben, ebenfalls gegen HPV-Infektionen geschützt sind.
  • Durch die HPV-Impfung können somit die Infektions­ketten zwischen Sexualpartnern unterbrochen werden.

Diesen -und weiteren – Vorteilen der HPV-Impfung konnte sich die STIKO nicht länger verschließen. Nun ist wünschenswert, dass die Prüfung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA), die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie und die Kostenübernahme dieser Impfung auch bei Jungen durch die Gesetzliche Krankenversicherung rascher erfolgt, als dies bei der Einführung der HPV-Impfung für Mädchen der Fall war.

Pädiater ziehen hier mit den Urologenverbänden an einem Strang. Auf dem kommenden DGKJ-Kongress in Leipzig wird es wieder ein gemeinsames jungenmedizinisches Update (u.A. auch zur HPV-Impfung) in Form eines interdisziplinären Symposiums am Samstag, 15. September 2018, 8.30 – 10-00 Uhr (Mehrzweckfläche 4) geben.  In bewährter Runde diskutieren Prof. M. Stehr (DGKCH), Dr. W. Bühmann (Berufsverband der Deutschen Urologen e.V.), Dr. M. Endres (Ärztliche Akademie für Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen e.V.) und Dr. Bernhard Stier (Beauftragter für Jungenmedizin / Jungengesundheit des BVKJ e.V.).

Dr. med. Bernhard Stier

Beauftragter für Jungenmedizin / Jungengesundheit des BVKJ e.V. und Mitglied im Netzwerk Jungen- und Männergesundheit

„MÄNNER. MACHT. THERAPIE“ – 5. Düsseldorfer Männerkongress 21. und 22.09.2018

Das Klinische Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Düsseldorf und die Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf laden zum fünften Männerkongress ein. Das diesjährige Tagungsthema „MÄNNER. MACHT. THERAPIE“ ist bewusst etwas doppeldeutig gewählt.

Die Auswirkungen eines entgrenzten Verwertungskapitalismus in Form der Globalisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt, sozialer Segregation nach innen und Migration von außen sowie big data und Cyberspace, bewirken vielfältige Verunsicherungen und Ängste vor einem Verlust von Autonomie, Halt und Identität. Diese Entwicklungen erzeugen ein gesellschaftliches Klima, das von vielen Menschen als diffuse Bedrohung wahrgenommen wird und dann zu unterschiedlichen Reaktionsbildungen führt. Dazu zählen auch (sub)kulturelle Erscheinungsformen neuer oder restaurativer Männlichkeit, die sich in überwunden geglaubten Prozessen und Protagonisten in der Politik, in der Wirtschaft aber auch in der Jugendkultur manifestieren.

Das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit bringt so individuell und gesellschaftlich neue und alte Formen der projektiven Delegation und Aneignung von Macht hervor. Kann Sicherheit in Zeiten wachsender Beunruhigung und struktureller Umbrüche aber auch mithilfe psychoanalytisch inspirierter Reflexion oder Psychotherapie erwachsen? In welcher Weise existieren hier vielleicht Alternativen zu destruktiven Scheinlösungen gerade auch für Jungen und Männer? Diesen Themen gehen ausgewiesene Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen nach.

Informationen zu VeranstalterProgramm und Online-Anmeldung

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Bericht über das Netzwerktreffen am 2. – 4. März 2018 in Stuttgart

In einem Turnus von eineinhalb Jahren trifft sich das im Jahr 2005 eingerichtete Netzwerk Jungen- und Männergesundheit zu Arbeitstagungen, in denen aktuelle wissenschaftliche und politische Entwicklungen des Themenfelds diskutiert sowie Best Practice-Beispiele aus Lebenswelten von Jungen und Männern erörtert werden. Mit rund 40 Anmeldungen zeigte das Treffen am 2. – 4. März 2018 in Stuttgart eine leicht gestiegene Resonanz in der Fachöffentlichkeit und war somit das bislang am stärksten besuchte. Der Kreis der Teilnehmenden setzte sich aus Vertreter*innen von Forschungseinrichtungen, Fachverbänden und -behörden des Gesundheitswesens auf kommunaler, Landes- und Bundesebene sowie Expert*innen der Gesundheitsförderung und -versorgung in Lebenswelten zusammen.

Die Koordination des Netzwerktreffens wurde durch das Sozialwissenschaftliche Institut Tübingen (SOWIT) und den Initiativkreis Kompetenzzentrum Jungen- und Männergesundheit Baden-Württemberg (komm b-w) in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg umgesetzt. Um dem Handlungsfeld Jungengesundheit stärker als bislang Rechnung zu tragen, wurde erstmals ein „Vorseminar“ realisiert, in dessen Rahmen das neue Manual Jungenmedizin vorgestellt und diskutiert wurde.

Die Eröffnung des Netzwerktreffens nahmen Sabine Keitel als Vertreterin der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und Staatssekretärin Bärbl Mielich, Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg, vor. Frau Staatssekretärin Mielich nahm anschließend an einer Gesprächsrunde zu Fragen der Jungen- und Männergesundheitsförderung teil, in der insbesondere die Ergebnisse des Berichts Jungen- und Männergesundheit in Baden-Württemberg 2015 und die politischen Schlussfolgerungen daraus vertieft wurden.

Der zweite Tag des Netzwerktreffens wurde durch Beiträge der Netzwerkmitglieder gestaltet, die ein inhaltlich breites Spektrum von aktuellen Forschungsergebnissen über Sensibilisierungskampagnen auf Bundes- und Landesebene bis hin zu spezifischen Interventionen in Settings umfassten. Die Kommune als Setting der Gesundheitsförderung wurde in einem Beitrag des Sachgebietsleiters strategische Gesundheitsförderung im Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart Heinz-Peter Ohm gewürdigt, mit dem der Besuch von Praxiseinrichtungen in Stuttgart thematisch eingeleitet wurde.

Die Exkursionen erfolgten in zwei Gruppen. Die erste besuchte die Regionalgruppe Stuttgart des Verbands für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie (VLSP) mit dem Projekt der Türkischen Gemeinde in Baden Württemberg e. V. „Kultursensible sexuelle und geschlechtliche Vielfalt – Andrej ist anders und Selma liebt Sandra“ (www.kultursensibel-lsbttiq.de) und das Projekt Jungen im Blick im GesundheitsLaden e. V. Die zweite Gruppe suchte die Projekte Café Strichpunkt, info4escorts und Antihelden des Vereins zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten auf. Ein gemeinsamer Ausklang in den Räumen des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung rundete das Tagesprogramm ab.

Weitere Beiträge der Netzwerkmitglieder leiteten den dritten Tag des Netzwerktreffens ein, der im Anschluss Fragen zukünftiger gemeinsamer Aktivitäten und der Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit gewidmet war. Dass während der Erörterungen der positive Ausgang des SPD-Mitgliedervotums zum Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD für die 19. Legislaturperiode vermeldet wurde, fand keine nennenswerte Aufmerksamkeit, da das Thema Männergesundheit in diesem lediglich indirekt adressiert wird (siehe hierzu auch „Was bringt uns der Koalitionsvertrag?“).

Das Netzwerk Jungen- und Männergesundheit strebt daher an, die Sensibilisierung für das Thema in beziehungsweise mit den etablierten Fachgremien (BZgA-Arbeitskreis Männergesundheit, Bundesforum Männer, kommunale und Landes-Kompetenzzentren) zu optimieren und in den nationalen und internationalen politischen Diskursen weiterhin auf die Agenda zu setzen (Einzelheiten siehe Protokoll „Absprachen zur Strategie und Weiterarbeit im Netzwerk“).

Die Teilnehmenden dankten den Netzwerkpartnern aus Baden-Württemberg herzlich für die angenehme Organisation und die gelungene, abwechslungsreiche Programmgestaltung. Die Koordination des nächsten Treffens im Herbst 2019 wird durch den Ansprechpartner für Männer der Stadt Nürnberg Matthias Becker umgesetzt (Termin: 15.-17.11.2019).

Martin Schumacher, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V. / Redaktionsteam www.maennergesundheitsportal.de

Programm zur Tagung „Männlichkeit und Gesundheit“ in Wien am 19.2.2018

Das Programm der bereits avisierten Tagung wurde aktualisiert und findet sich hier zum Download.

Die Tagung knüpft an ein erstes Fachgespräch zum Thema Männergesundheit zwischen VertreterInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, das im Oktober 2016 in Köln bei der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) in Kooperation mit dem BMG (Bundesministerium für Gesundheit in Berlin) stattgefunden hat und führt den damals geäußerten Wunsch nach Vernetzung im deutschsprachigen Raum weiter.

Ab sofort ist es für alle Interessierten möglich, sich unter www.sozialministerium.at/maennergesundheitstagung für die Veranstaltung anzumelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ansprechperson:

Benedikt Treschnitzer

BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT, SOZIALES, GESUNDHEIT UND KONSUMENTENSCHUTZ

Männerpolitische Grundsatzabteilung

Stubenring 1, 1010 Wien

Tel: +43 (1) 711 00-863431

benedikt.treschnitzer@sozialministerium.at

sozialministerium.at

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